Gegen den Tonus – MOTOmed Bewegungstherapie bei spastischer Lähmung

Eine spastische Lähmung, auch Spastik oder Spastizität genannt, ist keine Krankheit, sondern das Symptom einer Schädigung oder Erkrankung des zentralen Nervensystems (ZNS), bei dem die Anspannung der Skelettmuskulatur erhöht ist.

Die Ausprägung der Symptomatik kann je nach Hirnregion und Ausmaß der Schädigung sehr leicht sein und nur geringe Beeinträchtigungen hervorrufen, es können aber auch schwerste Behinderungen mit vollständiger Abhängigkeit auftreten. Allen spastischen Lähmungen liegt eine Schädigung von Nervenzellen zugrunde, deren Entstehung unterschiedliche Ursachen haben kann. Traumatische Geburtskomplikationen, eine Unterversorgung des Kindes oder eine Infektionskrankheit der Mutter können bei Säuglingen unheilbare Schädigungen hervorrufen. Diese frühkindliche Hirnschädigung, auch bekannt als Infantile Cerebralparese (ICP), zeigt das Grundsymptom der Spastizität in unterschiedlicher Ausprä- gung. Der häufigste Grund an einer spastischen Lähmung zu erleiden ist der Hirninfarkt, vor allem auch der ischämische Schlaganfall, bei dem das Gehirn schlagartig nicht mit Sauerstoff und Glucose versorgt wird. Weitere Ursachen die zur Ausbildung einer Spastik führen können sind Hirnblutungen, tumoröse oder entzündliche Veränderungen des ZNS oder traumatische Ereignisse, die zu Atemunterbrechung führen. Auch die Autoimmunerkrankung Multiple Sklerose kann Spastiken als Symptom aufweisen.

Komplikationen vermindern und Pflege erleichtern
Spastische Lähmungen sind nicht heilbar, aber durch Medikation und Therapie kann das Risiko möglicher Folgeschäden und Komplikationen vermindert und die Pflege der Betroffenen erleichtert werden. Die Behandlung einer Spastik beruht auf ein intensives Zusammenwirken von Physio- und Ergotherapie. Um die Lebensqualität der Betroffenen zu verbessern sollen bei der Therapie die Beweglichkeit sowie die motorischen Fähigkeiten optimal geschult und die Schmerzen gelindert werden. Die physiotherapeutischen Behandlungen müssen regelmäßig stattfinden, um den Erhalt oder auch eine Verbesserung der Mobilität zu erreichen und um Muskelabbau (Atrophie) und Muskelverkürzungen (Kontrakturen) zu vermeiden. Wichtig dabei ist, die Begleiterscheinungen immer im Blick zu behalten, denn auftretende Gelenkfehlstellungen können Schmerzen verursachen, die im weiteren Verlauf zu Fehlbelastungen und Haltungsschäden führen und die Betroffenen zunehmend einschränken. Die sanfte Bewegungstherapie mit dem MOTOmed kann Betroffene wirksam dabei unterstützen den Muskeltonus zu reduzieren, die Gelenkmobilität zu erhalten um damit die Bewegungsfähigkeit zu stabilisieren und Schmerzen zu reduzieren.

Eigenständig und wirksam zu Hause trainieren Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Behandlung sind ruhige Rahmenbedingungen für die Betroffenen, am besten in gewohnter Atmosphäre. Das gerätegestützte Training mit dem MOTOmed Bewegungstherapiegerät bietet auch zuhause regelmäßige und wohltuende Bewegung. Damit können Patientinnen und Patienten eigenständig und effektiv für den Erhalt der Mobilität des aktiven und passiven Bewegungsapparates sorgen. Über das große Farb-Touch-Display lässt sich das Training in einem vorinstallierten Therapieprogramm oder im freien Training mit persönlich einstellbaren Parametern schnell und unkompliziert starten. Individuelle Einstellungsmöglichkeiten und umfangreiches Zubehör bieten selbst Patientinnen und Patienten mit schweren Lähmungserscheinungen die Möglichkeit eigenverantwortlich zu trainieren. Die Muskeltonus-Anzeige gibt der anwendenden Person dabei Feedback über den Tonusverlauf während des Trainings. Zudem lässt sich der Verlauf des Muskeltonus auch rückblickend verfolgen.

Als medizinisches Hilfsmittel anerkannt kann das MOTOmed Bewegungstherapiegerät von der Krankenkasse zur Verfügung gestellt werden. Alle Infos unter www.motomed.de oder telefonisch unter 07374 18-84.

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