#bundeshack: Hacker-Angriff auf die Bundesregierung

Der Cyber-Angriff auf die Bundesregierung zeigt einmal mehr, wie wichtig es ist, im Bereich Informationssicherheit zu investieren – und zwar nicht nur finanziell, sondern auch personell. Andere Nationen wie China, Russland oder die USA sind in diesem Bereich wesentlich besser aufgestellt als Deutschland. Um das deutsche Regierungsnetz zu sichern, bedarf es mehrerer tausend Beschäftigter, nicht wie bisher 700 Mitarbeiter im Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik.

Besonders brisant: Betroffen vom Hacker-Angriff, der im Netz unter dem Hashtag #bundeshack verfolgt werden kann, sind wohl vor allem das Auswärtige Amt sowie das Verteidigungsministerium. Professionelle Hacker haben nach derzeitigem Informationsstand eine Schad-Software über das Netz der Bundesakademie für öffentliche Verwaltung der Fachhochschule des Bundes eingeschleust. Über die Server-Netze des Bundes habe man sich dann den Weg zu weiteren Netzwerken gebahnt. So sei es theoretisch auch möglich gewesen, an höchst vertrauliche Informationen zu außenpolitischen Strategien zu gelangen.

Einige Bundestagsabgeordnete sind empört darüber, dass sie erst aus den Medien vom Hacker-Angriff erfahren haben. Strategisch macht die Geheimhaltung über einen längeren Zeitraum allerdings durchaus Sinn. Solange der Täter nicht weiß, dass er entdeckt wurde, hat das Opfer zwei entscheidende Vorteile: Einerseits ist die Wahrscheinlichkeit, den Angriff zurückzuverfolgen, wesentlich höher, solange dieser noch andauert. Andererseits können bewusst falsche Informationen gestreut werden, die den Erfolg der Attacke ins Gegenteil verkehren und Spionageversuche vereiteln.


Das Parlamentarische Kontrollgremium (PKGr) hält sich mit genaueren Informationen zum Vorfall bisher zurück, zumal der Angriff noch andauert. Als Täter vermutet man die russische Hackergruppe „Snake“, die dafür bekannt ist, weltweit Regierungsnetze anzugreifen. Nach Informationen der dpa könnte die Gruppe bereits seit Ende 2016 Zugriff auf das Netz der Bundesregierung haben. Möglich ist allerdings auch eine ganz andere Tätergruppe, die bewusst falsche Fährten legt. Für eine russische Beteiligung spricht allerdings die Tatsache, dass der Kreml gezielt versucht, die EU zu destabilisieren. Mit geheimen Informationen zur Außenpolitik wäre es Russland möglich, die politische Stimmung zu beeinflussen.

Über die 8com GmbH & Co. KG

Die 8com GmbH & Co. KG zählt zu den führenden Anbietern von Awareness-Leistungen für Informationssicherheit in Europa. Seit zwölf Jahren ist es das Ziel der 8com, ihren Kunden die bestmögliche Leistung zu bieten und gemeinsam ein ökonomisch sinnvolles, aber trotzdem möglichst hohes Informationssicherheitsniveau zu erzielen. Bei den hochspezialisierten Mitarbeitern handelt es sich um Penetrationstester, Information Security Consultants und Information Security Awareness-Spezialisten. Durch die einzigartige Kombination aus technischem Know-how und direkten Einblicken in die Arbeitsweisen von Cyber-Kriminellen können die Experten der 8com bei ihrer Arbeit auf fundierte Erfahrungswerte zurückgreifen.
Prüfungen werden bei 8com von professionellen Auditoren durchgeführt, die über umfangreiches Wissen der praktischen IT-Sicherheit verfügen. Die Experten der 8com sind darauf spezialisiert, in Netzwerke einzudringen. Sie sind professionelle Hacker auf der richtigen Seite des Gesetzes. Alle Leistungen dienen der präventiven Abwehr von Hacking-Angriffen.

Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:

8com GmbH & Co. KG
Wallgasse 11
67433 Neustadt an der Weinstraße
Telefon: +49 (6321) 48446-0
Telefax: +49 (6321) 48446-29
http://www.8com.de

Ansprechpartner:
Felicitas Kraus
Pressereferentin
Telefon: +49 (30) 30308089-14
E-Mail: kraus@quadriga-communication.de
Eva-Maria Nachtigall
Projekt – SpardaSurfSafe
Telefon: +49 (6321) 48446-0
E-Mail: redaktion@8com.de
Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.