IWiG – Arbeit in Kliniken „auf einen Blick lesbar“ machen

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Impulse aus Forschung, Wissenschaft und Praxis – Innovationen im klinischen Workflow-Management

Prozessoptimierung in Kliniken endet nicht mit der Umsetzung von Maßnahmen. Der entscheidende Schritt folgt danach im Rahmen einer systematischen Evaluation. Denn erst die kontinuierliche Überprüfung zeigt, ob gesetzte Ziele tatsächlich erreicht werden und ob eingeleitete Maßnahmen die gewünschte Wirkung entfalten.

Im Workflow-Management Life Cycle der IWiG-Hochschulforschung bildet die Evaluation den abschließenden Meilenstein. Sie knüpft direkt an die Umsetzung über WiG-Boards an und überführt Prozessveränderungen in messbare Ergebnisse. Die zentrale Fragestellung lautet: Greifen die Maßnahmen – und leisten sie einen nachweisbaren Beitrag zur Verbesserung von Qualität, Zeit und Kosten?

Grundlage hierfür sind Kennzahlenberichte, die Prozessevaluation objektiv und vergleichbar machen. Sie operationalisieren Zielgrößen und schaffen Transparenz über den aktuellen Status von Abläufen. Abweichungen werden frühzeitig sichtbar, Fortschritte nachvollziehbar dokumentiert. So entsteht eine belastbare Entscheidungsgrundlage für Führungskräfte und Teams gleichermaßen.

Doch Zahlen allein genügen nicht. Entscheidend ist, dass sie im Alltag wirksam genutzt werden. Hier setzt das visuelle Management mit WiG-Boards an. Als Instrument des „Management by View“ Sie ermöglichen einen unmittelbaren Überblick über Ziele, Maßnahmen und Ergebnisse – direkt am Ort der Leistungserbringung. Informationen werden verdichtet, verständlich aufbereitet und für alle Beteiligten zugänglich gemacht.

WiG-Boards schaffen damit eine gemeinsame Realität: Alle sprechen über dieselben Inhalte, auf Basis derselben Daten. Probleme werden nicht verborgen, sondern sichtbar gemacht – und genau darin liegt ihre Stärke. Sie fördern den Dialog, strukturieren Diskussionen und unterstützen Teams dabei, eigenverantwortlich Lösungen zu entwickeln.

Prof. Dr. Michael Greiling, Leiter des Instituts für Workflow-Management im Gesundheitswesen, betont die Bedeutung dieser Transparenz:
„Erst wenn Ergebnisse sichtbar und messbar sind, entsteht die Grundlage für echte Steuerung und nachhaltige Verbesserung.“

Regelmäßige Überprüfungen schaffen die Voraussetzung, um frühzeitig auf Abweichungen zu reagieren und Verbesserungen gezielt nachzusteuern. Damit wird Prozessoptimierung zu einem lernenden System, das sich fortlaufend weiterentwickelt.

Gleichzeitig stärkt die Einbindung der Mitarbeitenden in die Bewertung der Ergebnisse Motivation und Verantwortungsbewusstsein. Kennzahlen werden nicht als Kontrollinstrument wahrgenommen, sondern als gemeinsame Grundlage für Verbesserung. Das erhöht die Akzeptanz und die Wirksamkeit der Maßnahmen erheblich.

Fazit: Evaluation ist weit mehr als ein abschließender Kontrollschritt. Sie beinhaltet einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess. Durch die Kombination aus Kennzahlenberichten und visuellem Management mit WiG-Boards entsteht Transparenz, Orientierung und Handlungssicherheit. Kliniken, die ihre Prozesse systematisch messen und gemeinsam reflektieren, schaffen die Grundlage für nachhaltige Qualität, Effizienz und eine moderne, lernende Organisation.

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Über den Deutsche Gesellschaft für Workflow-Management im Gesundheitswesen (DGWMiG) e.V.

"Wir ermutigen Einrichtungen im Gesundheitswesen, ein systematisches Workflow-Management zur Routine zu machen, um Zeit zu sparen und Verschwendung zu vermeiden, indem wir eine engagierte Kommunikation führen und die Akteure motivieren, ihre Kompetenzen erfolgreich weiterzubilden."

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