
Der zunehmende Fachkräftemangel in der Pflege stellt Krankenhäuser vor erhebliche personelle und organisatorische Herausforderungen. Viele Pflegekräfte üben ihren Beruf mit hoher intrinsischer Motivation aus, erleben jedoch im Arbeitsalltag erhebliche Belastungen durch ineffiziente Abläufe, unklare Zuständigkeiten und aufwendige Kommunikation. Diese beeinträchtigen nicht nur die Versorgungsqualität, sondern auch die Arbeitszufriedenheit der Pflegenden – ein zentraler Faktor für Bindung und Verbleib im Beruf.
Pflegekräfte berichten, dass ein erheblicher Teil ihrer Arbeitszeit durch nicht wertschöpfende Tätigkeiten wie unnötig suchen, laufen, telefonieren, nachfragen, warten, etwas holen, doppelt machen oder korrigieren verloren geht. Diese Zeitfresser erzeugen Frustration, erhöhen den Stress und verstärken das Gefühl, dem eigentlichen Pflegeauftrag nicht gerecht werden zu können.
Gerade im Kontext des Fachkräftemangels hat dies weitreichende Folgen. Wenn qualifizierte Pflegekräfte einen großen Teil ihrer Arbeitszeit mit organisatorischen Problemen konfrontiert sind, sinkt die berufliche Zufriedenheit spürbar. Die Folge sind steigende Fluktuation und eine abnehmende Bereitschaft, langfristig im Beruf oder in einer Einrichtung zu bleiben.
Hier setzt professionelles Workflow-Management an. Nach Einschätzung von Prof. Dr. Michael Greiling vom Institut für Workflow-Management im Gesundheitswesen (IWiG) können klar strukturierte Prozesse die Pflege deutlich entlasten. Transparente Abläufe, eindeutige Verantwortlichkeiten und verlässliche Informationswege reduzieren Unterbrechungen sowie Zeitdruck und schaffen wieder Raum für das, was Pflegekräfte als sinnstiftend erleben: die direkte, professionelle Zuwendung zum Patienten.
Mit dem digitalen Kurs „Workflow-Management im Gesundheitswesen“ unterstützt das IWiG Pflegekräfte dabei, mitzureden, wenn es um Belastungen im Arbeitsalltag geht. Die Teilnehmenden lernen, Abläufe zu verstehen und zu hinterfragen, Zeitfresser zu identifizieren und werden befähigt, Prozesse aktiv mitzugestalten.
Workflow-Management wird damit zu einem zentralen Ansatz, um Pflegekräfte zu entlasten, die Arbeitszufriedenheit zu erhöhen und dem Fachkräftemangel wirksam zu begegnen.
Informieren Sie sich hier: Link zum online-Kurs
IWiG gehört zu Deutschlands top Innovationschampions 2025 aus Forschung / Entwicklung / Wissenschaft, gemäß FOCUS-Business Bestenliste des Verlags Hubert Burda Media.
"Wir ermutigt Einrichtungen, ein systematisches Workflow-Management zur Routine zu machen, um Zeit zu sparen und Verschwendung zu vermeiden, indem wir eine engagierte Kommunikation führen und die Akteure motivieren, ihre Kompetenzen erfolgreich weiterzubilden"
"Wir ermutigen Einrichtungen im Gesundheitswesen, ein systematisches Workflow-Management zur Routine zu machen, um Zeit zu sparen und Verschwendung zu vermeiden, indem wir eine engagierte Kommunikation führen und die Akteure motivieren, ihre Kompetenzen erfolgreich weiterzubilden."
Deutsche Gesellschaft für Workflow-Management im Gesundheitswesen (DGWMiG) e.V.
Ignaz-Reimann-Straße 4
48291 Telgte
Telefon: + 49 (0)2504 9337-110
Telefax: + 49 (0)2504 9337-120
http://www.dgwmig.de/
![]()
