BIO-Europe: Europäische Biotechnologiebranche trifft sich in Sachsen

Sachsen ist nach 2005 zum zweiten Mal Gastgeber der größten europäischen Biotechnologie-Partneringkonferenz BIO-Europe, die vom 24. bis 26. Oktober in Leipzig stattfindet. Im Rahmen eines Firmengemeinschaftsstandes präsentiert sich der Life Sciences-Standort Sachsen mit der großen Breite und Vielfalt seines Branchen-Know-hows sowie als attraktiver Investitionsstandort. Die BIO-Europe ist die etablierte Plattform, um Entscheidungsträger der Biotechnologie-, Pharma- und Finanzbranche zusammenzubringen.

Thomas Kralinski, Staatssekretär für Wirtschaft und Arbeit im Freistaat Sachsen: „Leipzig ist eine Drehscheibe für Innovationen im Gesundheitswesen in Europa. So bilden sich etwa auf dem ,BioCity Campus‘ Cluster heraus, die Innovationen an der Schnittstelle von Pharma und Biotech vorantreiben. Die BIO-Europe 2022 ist für Sachsen von unschätzbarem Wert, denn die Messe bringt Top-Forscher und Entscheider aus ganz Europa zusammen. Vor allem junge, aufstrebende Unternehmen können in Leipzig neue Kontakte knüpfen, Partnerschaften pflegen und medizinische Innovationen weiter vorantreiben.“

Thomas Horn, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH (WFS), ergänzt: „Sachsen gehört zu den spannendsten Life Sciences-Regionen Deutschlands und bietet Unternehmen aus der Medizintechnik sowie der biotechnologischen und pharmazeutischen Industrie beste Standortbedingungen. Sie finden hier ein ideales Ökosystem für Innovation und Wachstum, das mit Unterstützung der Biotechnologie-Offensive des Freistaats in den vergangenen über 20 Jahren entstanden ist. Dass Leipzig in diesem Jahr Gastgeber der internationalen BIO-Europe ist, zeigt, dass unser Standort international überzeugt und attraktiv ist. Von der Konferenz und dem Partnering, dass Investoren, Unternehmen und Wissenschaftler zusammenbringt, erwarten wir uns eine gesteigerte internationale Bekanntheit des Standorts und damit ein größeres Interesse potenzieller Investoren und Geschäftspartner.“

André Hofmann, Vorstandsmitglied des Local Hosts der BIO-Europe, des biosaxony e.V., fügt hinzu: „Die BIO-Europe in Leipzig beweist, dass die Stadt auch im Bereich der Lebenswissenschaften in der europäischen Champions League spielt. Biosaxony hat mit Unterstützung von Stadt und Freistaat hier einen Gemeinschaftsstand organisiert, auf dem sich 18 Unternehmen und Forschungseinrichtungen aus der Region den weit über 2.000 teilnehmenden Institutionen aus aller Welt präsentieren können. Und da das auch noch nicht genug ist, präsentieren wir auf einem zweiten Stand die Weiterentwicklungsmöglichkeiten auf dem Leipziger BioCity Campus – denn genau diese werden es sein, die den Grundstock für die weiter andauernde positive Entwicklung des Standortes bilden.“

Burkhard Jung, Oberbürgermeister der Stadt Leipzig: „Die BIO-Europe in Leipzig ist eine sehr wichtige Stärkung des Biotech-Standorts Leipzig auf internationalem Parkett. Gründungsfreudige Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler finden in einem großen stadtübergreifenden Netzwerk mit vielen noch verborgenen, aber sehr erfolgreichen Unternehmen in Leipzig zusammen.“

In Sachsen arbeiten inzwischen über 330 Unternehmen und Forschungsinstitute mit gut 15.500 Beschäftigten an innovativen Lösungen für die menschliche Gesundheit. Mit Unternehmen aus der Gesundheitswirtschaft, Biotechnologie, Medizintechnik, Pharmaindustrie sowie Pharma- und Medizinlogistik vereint Sachsen ein breites Spektrum an leistungsfähigen Akteuren und deckt die gesamte Wertschöpfungskette ab: von Forschung und Entwicklung über Produktion und Vermarktung bis zu Logistik und Service.

Einen Einblick in die Vielfalt der Branche bot die WFS gemeinsam mit Germany Trade & Invest (GTAI) im Rahmen eines zweitägigen Fach-Besuchsprogramms am 22. und 23. Oktober. Auf der Agenda der internationalen Gäste stehen B2B-Gespräche mit innovativen sächsischen Unternehmen sowie Termine beim BioInnovation Center in Dresden und der BIO CITY Leipzig. Zudem werden das Center für Regenerative Therapien Dresden (CRTD) sowie das Fraunhofer Institut für Zelltherapie und Immunologie (IZI) besucht, wo sich auch das Zukunftscluster SaxoCell präsentiert.

Zur BIO-Europe:
Über 4.500 globale Entscheidungsträger aus Biotechnologie, Pharmazie und Finanzen nehmen jährlich an der BIO-Europe teil, um neue Geschäftsmöglichkeiten zu identifizieren und strategische Beziehungen zu entwickeln. Führungskräfte und Entscheidungsträger betrachten die BIO-Europe als eine Pflichtveranstaltung, die es ihnen ermöglicht, sich zu treffen und zahlreichen potenziellen Partnern zu präsentieren.

Der Firmengemeinschaftsstand wurde unter Federführung von biosaxony e. V. in Kooperation mit dem Freistaat Sachsen, Stadt und Region Leipzig sowie der WFS organisiert.

Diese Maßnahme wird mitfinanziert mit Steuermitteln auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushalts.

Über die Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH

Die Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH (WFS) wurde 1991 als Unternehmen des Freistaates Sachsen gegründet. Sie wirbt für den Wirtschaftsstandort Sachsen im In- und Ausland, akquiriert, berät und betreut Unternehmen, die sich in Sachsen ansiedeln oder erweitern wollen und betreut ausländische Wirtschaftsdelegationen, die in den Freistaat kommen. Für sächsische Unternehmen bietet sie Informationen und Kontakte zur Erschließung von Auslandsmärkten sowie zur Absatzförderung im In- und Ausland. Darüber hinaus kooperiert sie mit sächsischen Branchennetzwerken, Kammern, Verbänden sowie Forschungs- und Bildungseinrichtungen und unterstützt diese bei der Zusammenarbeit.

Eine wichtige Grundlage für die effektive Arbeit der WFS ist zudem ihre strategische Ausrichtung an den sächsischen Kernbranchen und deren kontinuierliche Betreuung. Das frühzeitige Erkennen von relevanten technologischen Trends und ihre Einbeziehung in das Ansiedlungs- und Absatzförderungsgeschäft sowie in das Standortmarketing gehören zu den Kompetenzfeldern der WFS.

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