Startschuss für die Korridorsanierung der rechten Rheinstrecke

Nach den Sanierungen der Riedbahn und des Korridors Hamburg–Berlin startet LEONHARD WEISS mit der umfassenden Modernisierung der Bahnstrecke am rechten Rheinufer zwischen Troisdorf und Wiesbaden. Die DB InfraGO bündelt alle geplanten Maßnahmen auf diesem hochbelasteten Korridor in einer fünfmonatigen Vollsperrung vom 10. Juli bis 12. Dezember 2026.

LEONHARD WEISS verantwortet im Rahmen der Korridorsanierung die Bauabschnitte 3 und 4, die sich von Lahnstein über Neuwied bis nach Unkel erstrecken. In diesen Abschnitten übernimmt das Bauunternehmen sämtliche Arbeiten zur Erneuerung der Gleisinfrastruktur, darunter den Austausch von insgesamt rund 11 Kilometern Gleis und 47 Weichen. Darüber hinaus werden zwölf Verkehrsstationen modernisiert: dies umfasst den Abriss und Neubau, sowie die umfassende Sanierung und den barrierefreien Ausbau bestehender Bahnsteige. Ebenso werden zahlreiche Personenunterführungen und Aufzüge neu gebaut oder instandgesetzt. Auch mehrere Brücken und Stützwände entlang der Strecke werden erneuert oder saniert, sodass die Bauwerke künftig noch leistungsfähiger und sicherer sind. Ergänzt werden diese Arbeiten durch umfangreiche Kabeltiefbauarbeiten, die Erneuerung der Signaltechnik mit über 200 neuen Signalen und die Modernisierung der Oberleitungsanlagen.

Diese Vielzahl an Leistungen wird im Schichtbetrieb rund um die Uhr erbracht und von einem bereichsübergreifenden, integrierten Projektteam koordiniert. Insgesamt sind rund 180 technisch und kaufmännische Angestellte und bis zu 500 gewerbliche Mitarbeiter aus den Bereichen Bahntechnik, Gleisbau, Ingenieurbau, Straßenbau, Bauwerksinstandsetzung und Projektmanagement Infrastrukturprojekte von LEONHARD WEISS im Einsatz. Die Arbeiten erfolgen abschnittsweise und in enger Abstimmung mit der DB InfraGO sowie allen beteiligten Partnern.

„Die rechte Rheinstrecke ist ein Rückgrat des deutschen Schienenverkehrs. Wir freuen uns, dass wir mit unserer bereichsübergreifenden Kompetenz und Erfahrung aus vergleichbaren Großprojekten den nächsten wichtigen Teil zur Sanierung des deutschen Schienennetzes beitragen. Besonders macht dieses Projekt, dass so viele LEONHARD WEISS-Bereiche gemeinsam an einem Strang ziehen – das zeigt erneut, wie wir gemeinsam Großes bewegen“, sagt Marcus Herwarth, Vorsitzender der Geschäftsführung bei LEONHARD WEISS.

Für die Zeit der Sperrung wird durch die DB InfraGO in Abstimmung mit den Aufgabenträgern und den betroffenen Eisenbahnverkehrsunternehmen ein leistungsfähiges Ersatzverkehrskonzept bereitgestellt. Die Modernisierung bringt spürbare Verbesserungen für Fahrgäste, Anwohnende und die Logistik entlang des Rheins.

Über die LEONHARD WEISS GmbH & Co. KG

LEONHARD WEISS wurde im Jahr 1900 als reines Gleisbauunternehmen gegründet. Aus diesen Ursprüngen hat sich heute eine innovative, mittelständische Unternehmensgruppe mit über 8.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern entwickelt, die in nahezu allen Sparten des Bauens tätig ist. Die Firmenphilosophie ruht im Wesentlichen auf den Säulen partnerschaftliche Zusammenarbeit, Termintreue, Schaffung von Werten und ganzheitliches Bauen. Eine intensive unternehmenseigene Forschungsarbeit bildet die Basis für wegweisende Technologien, die wirtschaftlich und zugleich umweltfreundlich arbeiten.

Mit drei schlank organisierten operativen Geschäftsbereichen, dem Ingenieur- und Schlüsselfertigbau, dem Straßen- und Netzbau sowie dem Gleisinfrastrukturbau, wird der vielfältige europäische Markt bedient. Das Leistungsspektrum erstreckt sich von Einzelleistungen nach Maß bis zur komplexen Gesamtlösung aus einer Hand – von Kleinaufträgen bis hin zu anspruchsvollen Großprojekten. Auftraggeber der über 30 Standorte und 10 Tochterunternehmen in Deutschland sind nicht nur namhafte Großunternehmen, sondern auch viele kleine, starke Mittelständler sowie Bund, Länder und Gemeinden. Im europäischen Ausland ist das Unternehmen in den Regionen Skandinavien, Baltikum und Mittel-/Osteuropa mit Standorten und Tochterunternehmen präsent.

Einen besonderen Stellenwert genießt bei LEONHARD WEISS die Ausbildung junger Menschen und die kontinuierliche Weiterbildung der Mitarbeiter/innen. Neben den jeweils vorgegebenen Lerninhalten legt man bei LEONHARD WEISS zusätzlich Wert auf die Zusammenarbeit auf der Baustelle, Qualitätssicherung, Führungsfähigkeit sowie wirtschaftliches Denken und Handeln. Zahlreiche Erfolge der Auszubildenden auf Landes- und Bundesebene bestätigen das durchdachte System und sichern dem Unternehmen, als mehrfach in Folge ausgezeichnetem „TOP-Arbeitgeber Bau“ (2014 – 2026) und als „Bester Ausbildungsbetrieb Bau“ (2016 – 2026), auch in Zukunft einen soliden Mitarbeiterstamm.

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