
Für Sankamap Metals ist das ein weiterer Datenpunkt, um die Prospektionsarbeiten auf der rund 24.000 Hektar großen Liegenschaft gezielt auszubauen. Das Unternehmen spricht von Hinweisen auf ein stark mineralisiertes System und betont, dass mehrere vergleichbare geophysikalische Signaturen entlang des Calderarands bislang noch nicht getestet wurden. Damit skizziert Sankamap Metals zugleich die Richtung für das nächste Arbeitsprogramm: systematisch verdichten, priorisieren – und anschließend bohren.
Sankamap Metals: Meriguna bringt „Multi-Ounce“-Assays und bestätigt regionale Kontinuität
Die jetzt veröffentlichten Resultate stammen aus einem vorläufigen Explorationsprogramm auf Fauro. Im Zentrum stehen Proben aus Aufschlüssen und aus Bereichen, die von lokalem Kleinbergbau („artisanal mining“) geprägt sind. Laut Sankamap Metals wurde an mehreren Stellen sichtbares Gold in oberflächennahen alluvialen Arbeitsbereichen festgestellt. Ein auffälliges Merkmal: Silberwerte zeigen nach Unternehmensangaben eine starke Korrelation mit Gold, was sich auch in den Spitzenwerten widerspiegelt.
Neben dem Höchstwert von 116 g/t hebt Sankamap Metals hervor, dass Meriguna über alle entnommenen Gesteinsproben hinweg einen Durchschnitt von 16,4 g/t Gold lieferte! Das Unternehmen veröffentlicht zudem eine Auswahl einzelner Analysen aus November 2025: Die Spannbreite reicht von knapp über 0,8–1,1 g/t Gold in Proben mit niedrigeren Gehalten bis hin zu zweistelligen und sehr hohen Werten wie 13,4 g/t Au, 81,1 g/t Au und schließlich 116 g/t Au. Auf der Silberseite werden u. a. 45,3 g/t Ag, 43,2 g/t Ag, 37 g/t Ag und der Spitzenwert von 87,5 g/t Ag genannt.
CEO John Florek ordnet die Ergebnisse als Fortsetzung der bisherigen Beobachtungen auf Fauro ein. Meriguna liege rund 2,5 Kilometer nördlich eines weiteren Zielgebiets, Kiovakse, das bereits zuvor durch hohe Gold- und Kupferwerte aufgefallen sei. Nach Darstellung des Managements zeigen Meriguna und Kiovakse vergleichbare Merkmale in Bezug auf Mineralisierung und begleitende Veränderungen im Gestein – ein Hinweis darauf, dass sich mineralisierte Zonen in diesem Teil der Liegenschaft nicht nur punktuell, sondern über mehrere Bereiche erstrecken könnten.
Fauro: Große Fläche, aktives Umfeld und bekannte Vergleichsprojekte
Die Solomon Islands gelten laut Sankamap als Teil eines regionalen Kupfer-Gold-Trends, in dessen Umfeld auch große Lagerstätten liegen. Sankamap Metals verweist dabei ausdrücklich auf die Lihir Mine (Newmont) und die Panguna Mine als Beispiele für die Bedeutung des geologischen Gürtels. Für Lihir nennt das Unternehmen eine Goldressource von 71 Mio. Unzen (unterteilt in verschiedene Kategorien), während Panguna mit 19,3 Mio. Unzen Gold plus 5,3 Mio. Tonnen Kupfer angegeben wird. Diese Zahlen dienen Sankamap als regionaler Rahmen, in dem die eigenen Projekte verortet werden.
2026: Schrittweise von der Probenahme zum Bohrprogramm
Für 2026 kündigt Sankamap Metals ein abgestuftes Explorationsprogramm an. Zunächst soll die systematische Probenahme fortgesetzt werden – ausdrücklich mit dem Ziel, historische Ergebnisse zu bestätigen und die aussichtsreichsten Bereiche zu priorisieren. Darauf sollen zielgerichtete geophysikalische Untersuchungen folgen, sofern sie zur weiteren Eingrenzung sinnvoll sind. Sämtliche Daten – Geländeaufnahmen, Probenanalysen und Geophysik – sollen dann in ein fokussiertes Bohrprogramm münden. Dieses soll einerseits historische Bohrabschnitte nachprüfen und andererseits Erweiterungen testen, die in die Tiefe und entlang der Streichrichtung offen sind.
Parallel betont das Unternehmen, dass es im Oceania Project nicht nur Fauro gibt. Die Arbeiten laufen auch auf der Liegenschaft „Kuma“, wo historische Gesteinsproben nach Angaben von Sankamap Metals wiederholt erhöhte Goldwerte gezeigt hätten. Als Beispiel nennt die Mitteilung einen Ausreißer mit 11,7 % Kupfer und 13,5 g/t Gold. Hier sollten bereits diesen Monat Bohrungen erfolgen. Für die aktuelle Fauro-News ist das vor allem ein Hinweis darauf, dass Sankamap Metals seine Aktivitäten in den Salomonen breiter aufstellt und mehrere Zielgebiete parallel entwickelt.
Unterm Strich liefert die Meldung aus Sicht von Sankamap Metals zwei Dinge: Erstens konkrete, sehr hohe Einzelwerte aus Meriguna – einschließlich 116 g/t Au und 87,5 g/t Ag – und zweitens einen klaren Fahrplan, wie aus frühen Feldhinweisen ein Bohrprogramm für 2026 abgeleitet werden soll.
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