
Für das auf Dichtungslösungen für die Automobilindustrie spezialisierte Unternehmen entstand zwischen Juli 2025 und April 2026 ein Gebäudekomplex mit rund 4.300 Quadratmetern Bruttogeschossfläche. Haas Fertigbau übernahm den Oberbau sowie den Innenausbau und setzte dabei auf eine tragende Konstruktion aus Brettschichtholz.
Pendelstützen, Unterzüge und Dachträger bilden das Tragwerk. Ergänzt wurde es durch Holzrippendecken und vorgefertigte Holzfassadenelemente. Die Fassade erhielt eine waagerechte Keilspundschalung aus Lärchenholz. Im Produktionsbereich wurden Kranbahnen integriert, im Obergeschoss entstanden Büro und Technikflächen.
Auch energetisch folgt das Projekt einem klaren Konzept. Durch die Holzkonstruktion konnten gegenüber einer vergleichbaren Stahlbetonbauweise rund 1.350 Tonnen CO2 eingespart werden. Eine Photovoltaikanlage mit 300 kWp erzeugt jährlich rund 300.000 Kilowattstunden Strom. Zusätzlich wird Produktionsabwärme über Wärmepumpen zurückgewonnen und zur Beheizung des Gebäudes genutzt.
Der Neubau zeigt, wie Holzbau im industriellen Umfeld funktionieren kann: präzise geplant, wirtschaftlich realisiert und auf die Anforderungen eines modernen Produktionsstandorts abgestimmt.
Haas Fertigbau, führender Produzent im europäischen Holzfertigbau, begann 1972 als kleine Zimmerei und beschäftigt heute fast 1.000 Mitarbeiter an den Standorten in Falkenberg, Österreich und Tschechien. 2026 plant Haas mit Hausbau, Gewerbe-, Industrie- und Landwirtschaftsbau sowie Konstruktion und Wohnbau rund 225 Millionen Euro Leistung in der Gruppe, gut 160 Millionen davon in Deutschland. Haas bietet unabhängig vom Budget maximale Leistung, garantiert höchste Kundenzufriedenheit durch seinen Rundum-Sorglos-Prozess und setzt sich mit exzellenter Material- und Bauqualität für geförderte Nachhaltigkeit ein.
Haas Fertigbau GmbH
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