Anna Elisa Völz und Johannes Mai sind NOX AAL Technologies, zwei Gründer*innen, die sich an der Hochschule Stralsund gefunden haben. Ab Dezember 2022 wird das Team des Startups mit dem EXIST-Gründungsstipendium des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) und des Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert. Und ihr Erfolgskurs setzt sich fort.

Die beiden konnten sich beim renommierten Baltic Sea Region Health Innovation Award (BSR HIA) einen beeindruckenden dritten Platz sichern. Der BSR HIA zeichnet innovative Ideen und Unternehmen in der Gesundheitswirtschaft aus und wird im Rahmen der Nationalen Branchenkonferenz Gesundheitswirtschaft verliehen, die jüngst in Rostock stattfand. NOX AAL Technologies – Die Idee

Ein intelligentes Türschloss, das Leben rettet – Das ist die Grund-Idee hinter NOX AAL Technologies, eine innovative Lösung im Bereich Ambient Assisted Living (AAL).

Die Entwicklung des Systems soll es künftig Rettungskräften erlauben, auf direktem Weg in die Wohnung von Hilfesuchenden zu gelangen, ohne die Feuerwehr zusätzlich zu kontaktieren. Durch diese Innovation könnten lebensnotwendige Maßnahmen frühzeitiger und damit rechtzeitig eingeleitet werden.

Das Team von NOX AAL Technologies hat bei der Entwicklung die Hilfe für ältere und körperlich eingeschränkte Personen fokussiert. Durch ihre Lösung bieten sie zudem Pflegediensten eine Schnittstelle, um nur einen Schlüssel für alle Patienten*innen zu benötigen, was ebenfalls Zeit sparen kann, die Sicherheit erhöht und damit die Lebensqualität der Menschen. Das Team hat sich 2020 an der Hochschule Stralsund im Rahmen des Businessplanwettbewerbs „SEGEL SETZEN!” der Gründungsagentur Stapellauf NORD°OST° gebildet. Dabei haben sie nicht nur die Jury überzeugt, sondern auch alle Anwesenden und belegten so den 1. Platz. Seitdem arbeitet NOX AAL Technologies daran, ihr Startup auf große Fahrt zu schicken. Das Team selbst vereinigt interdisziplinäre Kompetenzen aus Maschinenbau, Wirtschaft und Informatik. Zusätzliche fachliche Expertise sicherten sich die Gründer*innen durch ihre wissenschaftliche Mentorin Prof. Dr. Ivonne Honekamp aus dem Fachbereich der Gesundheitswirtschaft an der Hochschule Stralsund.

Das EXIST-Gründungsstipendium

Im Juli 2022 haben Anna Elisa Völz und Johannes Mai dann den Antrag auf das EXIST-Gründungsstipendium über das Forschungsreferat der Hochschule Stralsund eingereicht. Doreen Mlodzik, Gründungsberaterin an der Hochschule, erklärt: „Das EXIST-Gründungsstipendium ist ideal geeignet, um bis zu dreiköpfige Gründungsteams den Weg in die Selbständigkeit zu ebnen. Hierbei wird den Teams neben einem Gehalt ebenfalls Kapital für Sachausgaben, Weiterbildungsmaßnahmen und ein Büro in der Hochschule zur Verfügung gestellt.“ Im Dezember 2022 war es soweit: NOX AAL Technologies erhielt ein EXIST-Gründungsstipendium. Unter der Betreuung der Hochschule Stralsund führt das Gründungsteam seitdem und dadurch seine Idee eines intelligenten Türschlosses, das Leben rettet, zur Unternehmensgründung.

Der Baltic Sea Region Health Innovation Award

In diesem Jahr konkurrierten Startups und aufstrebende Unternehmen aus den Ostseeländern, Irland und Israel beim renommierten Baltic Sea Region Health Innovation Award (BSR HIA) um Preise im Wert von insgesamt 30.000 Euro. NOX AAL Technologies überzeugte die Jury. Der dritte Platz beim BSR HIA ist ein bedeutender Erfolg für NOX AAL Technologies und öffnet ihnen Türen für weitere finanzielle Unterstützung und wertvolle Kooperationsmöglichkeiten im Ostseeraum. Das Team ist stolz auf diese Anerkennung und wird weiterhin daran arbeiten, die Gesundheitswirtschaft nachhaltig zu beeinflussen.

Die Hochschule Stralsund ist stolz darauf, NOX AAL Technologies als Teil des EXIST-Gründungsstipendiums unterstützen zu können, so Doreen Mlodzik. „Das angehende Unternehmen ist ein hervorragendes Beispiel für den erfolgreichen Transfer von innovativen Ideen aus der Hochschule in die unternehmerische Praxis. Durch die Förderung von Unternehmensgeist und technologischer Innovation trägt die Hochschule Stralsund zur wirtschaftlichen Entwicklung in der Region bei“, sagt sie.  

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