Wasserstoffregion Wartburg-Hainich stellt Ergebnisse zu den Potenzialen einer regionalen Wasserstoffwirtschaft vor

Mit über 40 Akteuren in vier Fokusregionen im Wartburgkreis und Unstrut-Hainich ist das Projektkonsortium der Wasserstoffregion Wartburg-Hainich aktiv im Gespräch, um konkrete Ansätze für eine regionale Wasserstoffwirtschaft zu analysieren und zu diskutieren. 400 Interessierte verfolgen darüber hinaus bereits über digitale Kanäle und Veranstaltungen die Entwicklungen in der Region. Die Ergebnisse und die Gesamtkonzeption werden in einer Abschlusskonferenz am 14.06.2023 ab 14 Uhr in der Automobile Welt Eisenach vorgestellt.

Der Wartburgkreis und Unstrut-Hainich-Kreis untersuchen seit Juli 2022 ihre Potenziale zur Entwicklung einer regionalen, grünen Wasserstoffwirtschaft. Die Wasserstoffregion Wartburg-Hainich gehört zu einer von 30 Gewinnerregionen aus 119 Bewerbungen, die beim Bundesförderprogramm HyLand des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr prämiert wurden.

Ziel des Förderprojektes ist die Erstellung eines Gesamtkonzepts zu den Potenzialen einer regionalen, grünen Wasserstoffwirtschaft im Wartburgkreis und Unstrut-Hainich-Kreis bis Juni 2023.

Folgende Schwerpunkte stehen dabei im Fokus:

  • geeignete Standorte für Erneuerbare Energien und die Wasserstofferzeugung zu evaluieren;
  • ein Logistikkonzept zur Verteilung, Speicherung und Bereitstellung von Wasserstoff;
  • die Bedarfe und Anwendungsbereiche im Mobilitätssektor (ÖPNV, Logistik, Intralogistik, Luftfahrt) als auch im Industrie- und Wärmesektor zu erfassen.

Diese drei Bereiche werden in einer umfassenden Energiesystemmodellierung zusammengeführt und technisch-wirtschaftlich bewertet, um mögliche und sinnvolle Szenarien abzubilden und zu priorisieren.

Im Verlauf des Projektes haben die Ergebnisse aus den Treffen der verschiedenen Branchen und der Wasserstoffpotentialabfrage zu einer Verdichtung der Wasserstoffbedarfe in den vier folgenden Fokusregionen geführt.

  • Bad Salzungen / Vacha
  • Werra-Suhl-Tal / Gerstungen
  • Hörselberg-Hainich / Eisenach
  • Mühlhausen / Bad Langensalza

In den Regionen haben sich über 40 potentielle Wasserstoffakteure hervorgetan. Anhand der erhobenen Daten der Akteure als auch der Ermittlung potentieller Flächen für den notwendigen Ausbau der erneuerbaren Energien lassen sich erste notwendige und mögliche Elektrolysekapazitäten und daraus resultierende Wasserstofferzeugungsmengen darstellen.

Durch Treffen der Akteure in den Fokusregionen wurden diese Mengen verifiziert, Vorteile und Nachteile zum Hochlauf einer dezentralen Wasserstoffinfrastruktur diskutiert und das Netzwerk der Akteure aus den Bereichen Verkehr/Transport/Logistik, Industrie, ÖPNV/kommunale Betriebe und den lokalen Energieversorgern initiiert und aufgebaut.

In den aktuell aussichtsreichsten Fokusregionen werden Gesprächsrunden fortgeführt, wie ein konkreter Hochlauf der dezentralen Wasserstoffproduktion gestaltet werden muss, damit ein zeitnaher Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft gelingen kann.

Am 14.06.2023, ab 14 Uhr werden die Ergebnisse der Studie und die Gesamtkonzeption im Rahmen der Abschlusskonferenz in der Automobile Welt Eisenach vorgestellt. Zusätzlichen werden kurze Einblicke in weitere relevante Wasserstoffprojekte in Thüringen und Hessen gegeben. Die Agenda und das Anmeldeformular finden Sie hier: https://www.eventbrite.com/e/abschlusskonferenz-hyexpert-wasserstoffregion-wartburg-hainich-tickets-626186870787

Ein Zwischenbericht wird bis Ende Mai auf der Webseite abrufbar sein. Die detaillierten Ergebnisse werden in Form eines umfassenden Gesamtberichts und einer Kurzfassung in der zweiten Jahreshälfte ebenso auf der Webseite zur Verfügung stehen.

Projektwebseite: https://www.wasserstoffregion-wartburg-hainich.de/

Webseite des Förderprogramms: https://www.hy.land/

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