Berufsbegleitendes Studium oder Berufsintegriertes Studium: Wo liegen die Unterschiede?

Das berufsbegleitende Studium ist die klassische Möglichkeit, während der Arbeit einen akademischen Abschluss zu erwerben. Die Studierenden besuchen in der Regel abends und/oder am Wochenende ihre Vorlesungen oder Seminare und haben so die Möglichkeit, ihre Arbeit und ihr Studium zeitlich zu koordinieren. Dies ermöglicht es den Studierenden, ihre beruflichen Fähigkeiten und Kenntnisse zu erweitern, während sie weiterhin in ihrem Beruf arbeiten und Geld verdienen können. Typischerweise wird der berufsbegleitende Master an einer externen Hochschule absolviert. Das Unternehmen oder die Studierenden haben keinen Einfluss auf die Studieninhalte. Meistens werden auch die Projekt- und Masterarbeiten im Rahmen der Hochschulthemenkorridore platziert. Was genau während des berufsbegleitenden Studiums erarbeitet wird, erschließt sich dem Arbeitgebenden nicht. Das berufsbegleitende Studium ist quasi von der realen Arbeitswelt entkoppelt. Belohnt wird dieser Abschluss aber in jedem Fall durch verbesserte Karrierechancen. Viele Arbeitgebende in Deutschland beteiligen sich an der Finanzierung, während Teilnehmende aus der Schweiz in der Regel aus eigenen Mitteln finanzieren. 

Im Gegensatz dazu ist das berufsintegrierte Studium eine neue Form des dualen Studiums, bei dem die Studierenden Inhalte und Studienarbeiten aus ihrem Arbeitsumfeld einbringen können. Die Kurse sind modular und flexibel aufgebaut und enthalten eine hohen Anteil an unternehmensspezifischen Inhalten. Die Projekt- und Masterarbeiten befassen sich mit unternehmerischen Herausforderungen aus der eigenen Arbeitswelt. So können akute und strategische Herausforderungen der Organisation im Rahmen des berufsintegrierten Studiums teilweise oder sogar vollständig gelöst werden. Die Studierenden stärken ihre Bindung zum Unternehmen. Frauen, die aus der Erziehungspause kommen, haben die Möglichkeit, sich nahtlos der Fortführung ihres Studiums zu widmen. 

Das berufsintegrierte Studium eignet sich für mittelständische und größere Organisationen, die regelmäßig mehrere Teilnehmende im Durchlauf haben. In diesen Fällen ist das berufsintegrierte Studium sogar als Inhouse MBA durchführbar. So könnte der Studienverlauf beispielsweise auch in das interne Learningmanagement-System eingebunden werden, was der gezielten Entwicklung potentieller Nachwuchskräfte sehr entgegenkommt. Für das Modell des berufsintegrierten Studiums gibt es derzeit noch wenige Anbieter. Eine besondere Stellung nimmt hier das Erasmus-Institut ein. Es fungiert als Kurs-Kurator verschiedener, internationaler Hochschulen, begleitet die Studierenden, übernimmt die Qualitätssicherung und stellt auf Wunsch ein Learning Management System für das Studium bereit. Das Institut agiert quasi als Agentur und ist sehr gut im Hochschulwesen vernetzt. So können gemeinsam mit den Unternehmen individuelle Kursinhalte entwickelt und beispielsweise auch Auslandssemester organisiert werden. Die Kursmodule können von unterschiedlichen, teilweise spezialisierten Hochschulen beigesteuert werden, die ihre Kurse und Abschlüsse gegenseitig anerkennen. Für diesen Fall hat das auftraggebende Unternehmen einen einzigen Ansprechpartner für alle fachlichen und organisatorischen Belange des Studiums. Ab 2026 soll dieses System auch für modulare Bachelor-Studiengänge angeboten werden.

Wenn sich KMU in Fachverbänden oder Kammern zusammenschließen, wird das berufsintegrierte Studium auch für diese Zielgruppe zugänglich, was allerdings eine gewisse Offenheit der Interessensgruppen erfordert. Die berufliche Weiterentwicklung in Zusammenarbeit mit modernen, internationalen Hochschulen liegt weiter stark im Trend, um allen Mitarbeitenden gleichfaire Chancen bieten zu können.

Abschließend lässt sich sagen, dass sowohl das berufsbegleitende als auch das berufsintegrierte Studium ihre eigenen Vor- und Nachteile haben. Welche Option die bessere Wahl ist, hängt von den individuellen Umständen ab. Für Berufstätige, die ihre Karrierechancen verbessern und gleichzeitig weiter arbeiten möchten, ist das berufsbegleitende Studium eine gute Option. Für diejenigen, die ihre akademischen Kenntnisse direkt in ihrem Arbeitsumfeld anwenden möchten, bietet das berufsintegrierte Studium hingegen eine ausgezeichnete Möglichkeit, ihre Karriere voranzutreiben.

Über die Hochschule für Exzellenz GmbH

Die HEX – Die Hochschule für Exzellenz – ist eine junge, internationale Hochschule mit Sitz in der Schweiz. Das Studienangebot besteht aus einzelnen Kursen und CAS-Kursen ( Certificate of advanced studies). Diese Kurse sind Bausteine für den Masterabschluss (MAS). Der Themenschwerpunkt der HEX liegt in den Bereichen Leadership, Management und HR unter Nutzung von agilen Methoden. Die HEX kooperiert auch mit Unternehmen, die hauseigene Studiengänge entwickeln wollen, wie beispielsweise einen Inhouse MBA. Die Hochschule richtet sich an Mitarbeitende und Organisationen aus der DACHLi – Region. Die Kurse finden größtenteils hybrid, wahlweise auch auch in Präsenz statt.
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