AAL-Praxiskonferenz in Graz: „Digital vor ambulant vor stationär“

Durch die stetig ansteigende Lebenserwartung der Menschen wird die Bevölkerung in den westlichen Industrienationen zunehmend älter. In Deutschland und Österreich etwa, stehen immer mehr Rentner immer weniger erwerbstätigen Menschen gegenüber. Zudem bleiben ältere Menschen immer länger geistig und körperlich fit und stellen höhere Ansprüche an ihren Lebensabend. Hieraus ergibt sich ein steigender Bedarf an Orientierungs-, Unterstützungs- und Hilfsangeboten für ältere Menschen.

Häufig reichen Rente und private Altersvorsorge vieler Menschen nicht aus für einen langen selbstbestimmten Lebensabend. Zumindest nicht mit den bisherigen Methoden der Altenpflege und Seniorenbetreuung. Einen möglichen Ausweg bieten technische Systeme, die aufgrund des technologischen Fortschritts der letzten Jahre zunehmend in der Lage sind, Alltagstätigkeiten zu erleichtern oder zu übernehmen.

„Ambient Assisted Living“ (AAL) steht für Konzepte, Produkte und Dienstleistungen, die neue Technologien in den Alltag einführen, um die Lebensqualität für Menschen in allen Lebensphasen, vor allem im Alter, zu erhöhen. Eben dieser Einsatz digitaler Lösungen in Gesundheit, Pflege und Betreuung stand jetzt im Mittelpunkt der 5. AAL-Praxiskonferenz an der Medizinuni Graz.

Bei den AAL-Praxiskonferenzen geht es vor allem um die Verzahnung von Wissenschaft und Forschung mit den Anforderungen von Senioren, Pflegebedürftigen und deren Angehörigen an digitale Unterstützungsangebote. „Als Entwickler solcher Systeme fungieren wir quasi als eine Art Bindeglied zwischen Wissenschaft und den Nutzern. Unsere Entwicklungen sollen den aktuellen Stand der Forschung im Bereich AAL widerspiegeln und müssen gleichzeitig auch den teilweise sehr komplexen Bedürfnissen der Zielgruppe Rechnung tragen“, so der Berliner Smart Living und AAL-Experte Ralf Hartmann von der in Graz ausstellenden casenio AG.

Die Erfahrungen, die wir mit AAL-Systemen tagtäglich in der Praxis sammeln, sind für Wissenschaft und Forschung von ebenso entscheidender Bedeutung, wie andersherum wissenschaftliche Erkenntnisse z. B. bezüglich motorischer Einschränkungen oder höherer Sturzneigung älterer Menschen – für uns als Entwickler, so Hartmann.

Veranstaltungen wie die AAL-Praxiskonferenz in Graz bieten eine erstklassige Plattform zur Forcierung und Verstetigung der für einen flächendeckenden Durchbruch dieser Technologien unverzichtbaren gegenseitigen Rückmeldungen aus Wissenschaft und Praxis, betont Hartmann:  „Die wissenschaftliche Evidenz des Nutzens solcher Anwendungen ist letztlich ausschlaggebend dafür, wie rasch und wie umfänglich AAL Eingang in den Leistungskatalog der Kostenträger (Pflege- und/oder Krankenversicherung) finden werden.“

Darin, dass am Einsatz digitaler Unterstützungssysteme in der Pflege künftig kein Weg mehr vorbeiführen wird, sind sich alle relevanten Akteure einig – statt „ambulant vor stationär“, sollte der Pflegeleitsatz künftig „digital vor ambulant vor stationär“ lauten, so Hartmann abschließend.    

Über die casenio AG

Die casenio AG mit Hauptsitz in Berlin bietet Schutz, Sicherheit und eine innovative Informations- und Kommunikationsplattform, um Menschen auch im hohen Alter oder mit Handicap das Leben in den eigenen vier Wänden möglichst lang zu gewährleisten. Unsere Mission ist dabei die Schaffung eines neuen Standards für Anbieter des Betreuten Wohnens, Seniorenresidenzen und der Pflege, welcher auf die Optimierung von Sicherheit und sozialer Integration der Bewohner und Kunden durch sensorbasierte Technologien fokussiert. Dabei setzen wir auf Synergien unterschiedlicher Anwendungen und die Schaffung neuer und individueller Lösungsansätze zum Vorteil aller Nutzer. Bereits seit dem Jahr 2014 stehen wir in engem Austausch mit Spezialisten der Branche und entwickeln unser Angebot entlang der aktuellen Bedürfnisse. Für weitere Informationen über die casenio AG besuchen Sie unsere Website (www.casenio.eu).

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