Mit Traditionsbewusstsein neue Wege gehen

Bereits in der zweiten Generation und mit Know-how aus über fünf Jahrzehnten agiert Firma DELA GmbH & Co. KG bis heute in der Herstellung von Brennzuschnitten und Flanschen erfolgreich am Markt. Voraussetzung für eine präzise und ressourcenschonende Verarbeitung, ob im Stahlbau oder zu Dreh- und Frästeilen, ist ein sauber gefertigter Brennschnitt, der zudem die Produktivität der Werkzeuge in der Verarbeitung erheblich erhöht. Dabei steht die Kundenzufriedenheit beim Familienbetrieb DELA schon immer im Vordergrund und ist eine Herausforderung, der sich das Team gern stellt. Kunden aus dem In- und Ausland vertrauen deshalb seit jeher auf die hohen Qualitätsansprüche und die Termintreue. Um sowohl reproduzierbar Serien als auch prozesssicher Einzelstücke herstellen zu können, entschied sich der Inhaber und Geschäftsführer von DELA, Stefan Debus, in die Zukunft des Unternehmens zu investieren und sich den wachsenden Bedürfnissen im Bereich der Schneidtechnologien zu stellen. Somit ist es nicht verwunderlich, dass beim Entscheidungsprozess zu moderneren Schneidanlagen der Fokus auf folgenden Attributen lag:

  • Zuverlässigkeit und Präzision
  • Bedienerfreundlichkeit
  • Prozesssicherheit
  • Verwendung neuester Technologien bei CNCPlasma- und -Autogenschneidanlagen
  • Modernste High-End CAD/CAM- und SchachtelSoftware
  • Automatisierte Schwingfördertische, die im Schneidbetrieb entstehende Schlacke und Bauteile zum Tischende befördern
  • Absauganlagen mit hohem Wirkungsgrad
  • Industrie 4.0-fähige Technologien

Die Lösung für Firma DELA lieferte die Eckert Cutting Technology GmbH, die dank ihrer über 30-jährigen Erfahrung in allen Schneidtechnologien der geeignete Partner ist. Aus diesem Grund wurden im März 2020 die Weichen gestellt, damit bereits im Oktober und somit nur knapp ein halbes Jahr später der Startschuss fallen konnte. Anlagen der Firma Eckert werden mit hochwertigen Komponenten renommierter Hersteller ausgerüstet und speziell auf die Anforderungen der Kunden individuell abgestimmt und letztlich auch ausgeliefert. Zwei von insgesamt fünf neuen Anlagen sind bereits in Betrieb. Als erstes nimmt DELA Flanschen die Produktion mit den beiden neuen Plasmaschneidanlagen Sapphire mit je 4.000 mm x 12.000 mm Arbeitsbereich auf. Zum Parallelschnitt ausgestattet mit jeweils einem HD 3000 und einem Vortex 3D FL Plasmabrennersupport pro Anlage, komplettieren vier Plasmastromquellen der neuesten Q-Serie von Kjellberg diese Anlagen und sind so das absolut richtige Mittel der Wahl. Nach der erfolgreichen Inbetriebnahme aller fünf Eckert-Anlagen – zwei Plasma, drei Autogen – werden bei DELA Flanschen sämtliche Anlagen mittels Eckert ConnECKt 4.0 in eine gemeinsame 4.0-Infrastruktur eingebunden, wodurch zukünftig die Anlagenverfügbarkeit als auch die Effizienz der Produktion an ein unbeschränktes Limit gebracht werden sollen.


Mit den Anforderungen von DELA und der kombinierten Ausstattung seitens Eckert konnte sich Kjellberg mit ihrer neuesten Plasmaschneidanlagenserie Q behaupten. Kjellberg überzeugt mit ausschlaggebenden Mehrwerten: zuverlässige und präzise Schnittqualität in einer digitalen Produktion. Die Industrie 4.0-fähige Inverterstromquelle Q 3000 kommt bei DELA fortan zum 2D-Schneiden und die Q 3000 plus für 3D-Konturen zum Einsatz. Da im Hause DELA nicht nur Baustahl, sondern auch Druckbehälterstahl sowie Kesselblechqualitäten geschnitten werden, erweisen sich die Gasbox Q-Gas O2 sowie der Plasmabrenner Q-Torch 4510 für diese speziellen Kundenanforderungen als perfekte Kombination. Auch waren die bewährten Kjellberg-Technologien Contour Cut sowie Contour Cut Speed für die gewünschten Qualitätsschnitte bei hoher Schneidgeschwindigkeit von Bedeutung – ebenso wie die Erwartung an ein exzellentes Markierergebnis, welche mit der Q-Mark-Technologie schließlich ebenso erfüllt werden konnte.

„Seit Inbetriebnahme der ersten zwei Anlagen sind wir von der Zusammenarbeit mit Eckert als auch Kjellberg absolut überzeugt. Nicht zuletzt auch deshalb, da unsere eigenen, hohen Qualitätsansprüche an unsere Produkte weitergegeben und sogar gesteigert wurden. Wir sind begeistert von den Ergebnissen und freuen uns umso mehr auf die noch kommenden drei Anlagen, die schon in den Startlöchern stehen.“ so Stefan Debus, Inhaber von DELA GmbH & Co. KG.

Über Kjellberg Finsterwalde

Kjellberg Finsterwalde ist einer der größten Arbeitgeber der Region, der für Innovation und Tradition in der Metallverarbeitung steht. Weltweit fragen Kunden nach Kjellbergs modernster Anlagentechnik – made in Germany. Mit der Vision, die Produktivität für Anwender zu steigern, hat Kjellberg Finsterwalde sein Portfolio seit seiner Gründung 1922 stets erweitert. Heute bietet das Unternehmen Lösungen zum Schweißen, zum Plasma- und Laserschneiden, zum Verschleißschutz sowie die Fertigung kundenspezifischer Sondermaschinen und Werkzeuge zur Materialbearbeitung an.

Als Technologieanbieter mit eigener Forschungsgesellschaft, steht Kjellberg Finsterwalde, ebenso wie Konzerne vor neuen Herausforderungen, die die Digitalisierung mit sich bringt. Vernetzung und Modernisierung nach innen und außen stehen auf der Agenda des Traditionsunternehmens. Dabei soll die Flexibilität der Prozesse innerhalb des Unternehmens und in Zusammenarbeit mit Partnern und Kunden gesteigert, sowie u. a. die Fertigungs- und Lieferfähigkeit für Kunden weiter verbessert werden. Dazu zählt auch die Entwicklung vernetzungsfähiger, anpassbarer und bedienerfreundlicher Produkte mit etablierten Partnern für die vernetzte Produktion von morgen.

Als erstes Industrie 4.0-fähiges Produkt bietet Kjellberg Finsterwalde die Plasmaschneidanlage „Q“, die prädestiniert ist für den Einsatz in Smart Factories. Weitere innovative Produkte und Technologien werden in Kooperation mit Partnern, Netzwerken und Verbänden wie dem IBN Netzwerk entwickelt. Dessen Ziel ist es, zukünftig aufeinander abgestimmte digitalisierte und vernetzte Eco-Systeme als Gesamtlösungen zum Plasma- und Laserschneiden anzubieten. Prozesse während der gesamten Wertschöpfungskette sollen die Produktion von Unternehmen künftig automatisieren, optimieren und langfristig gesehen Fehlerquoten auf ein Minimum senken.

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