Modernes Wohnen in der ehemaligen Autowerkstatt

Sicher träumt manch einer davon, in einem Loft mit offenem Grundriss, hohen Decken und Stahlträgern als Gestaltungselementen zu wohnen. Aber wer denkt dabei daran, eine ehemalige Autowerkstatt umzubauen? Mareike Schmid stellte sich schon sehr lange vor, aus dem früheren Arbeitsplatz des Vaters und ihrem Spielplatz der Kindheit ihren ganz persönlichen Wohntraum zu verwirklichen.

An Ideen dazu mangelte es der jungen Bauherrin nicht. Erst als der Papa die nicht mehr benötigte Werkstatt in drei kleinteilige Wohnungen umbauen will, schaltet sie sich ein. Endlich rückt ihr Traum in den Bereich der Realität. Bis sie aber zusammen mit ihrem Partner Julian Beiter dort einziehen kann, liegen vor den beiden etliche Hürden.

Über umfangreiche Vorkenntnisse zum Thema Umbau verfügen sie zwar nicht, dafür aber über eine große Vorstellungskraft. Ihr Hintergrundwissen besteht vor allem  auf dem  Handwerks-Repertoire  des gelernten Schreiners Julian. Mareike und Julian finden weitere Unterstützung in der Familie und  im nahen Bekanntenkreis. Markus Kläger, Malermeister und Inhaber der Firma 2K Maler und Markierer, kann aus langjähriger Erfahrung mit Innenräumen das grobe Farbkonzept des Innenraums vorgeben. Alle Wandflächen sollen glatt und einheitlich in weiß gestaltet werden, die Stahlträger der früheren Werkstatt als Blickfang und Akzent in dunkelgrau (RAL 7016). Um den „Industrial Chic“ zu unterstreichen und in der Farbpalette der Nicht-Farben zu bleiben, soll der im gesamten Loft durchgehend einheitliche Boden eine Beschichtung in Betoncharakter mit grauem Finish bekommen.


Für die Innenraumplanung holt Markus Kläger Astrid-Sibylle Tober mit ins Boot. Die Diplomingenieurin mit Fachrichtung Innenarchitektur hat das passende Händchen, um aus den ursprünglich geplanten eher kleinteiligen Räumen die Großzügigkeit des heutigen luftig-hellen Lofts entstehen zu lassen. Diese gewünschte Wirkung ist für Markus Kläger auch der Grund, auf die Caparol-Produkte Capaver AkkordVlies Z150S und CapaSilan zu setzen. Als eingeschworener Verwender von Qualitätsprodukten weiß er, dass CapaSilan, eine Innenfarbe auf Siliconharzbasis,  bei großen Flächen und starken Lichtreflexen aus unterschiedlichen Richtungen ideal einzusetzen ist. Dazu meint Wiebke Melzig, Marketing Managerin bei Caparol: „Bodentiefe Fenster, eine hohe Tageslichtintensität oder indirekte Beleuchtung setzen Wand- und Deckenflächen Streiflicht aus, in dem unliebsame Farbansätze deutlich hervortreten können. Mit CapaSilan gibt es selbst beim Streichen großer Wand- und Deckenflächen keine unliebsamen Überraschungen.“ CapaSilan bietet einen hohen Weißgrad und punktet mit einer deutlich verlängerten Offenzeit bei der Verarbeitung. So werden sichtbare Ansätze vermieden und ein hochwertiges Finish erzeugt. Die Oberflächen lassen sich leicht überstreichen und ausbessern. CapaSilan gibt dem Handwerker bis zum letzten Arbeitsgang die Sicherheit eines guten Ergebnisses.

Um den großenteils aus Gipskarton bestehenden Untergrund optimal vorzubereiten, setzt Markus Kläger das Capaver AkkordVlies Z150 S ein. Die problemlose Verarbeitung und die hohe Qualität überzeugen nicht nur Markus Kläger, sondern auch seine Mitarbeiter vor Ort. Einseitig vorbeschichtet und vorpigmentiert lässt sich darauf der Anstrich leichter auftragen. Auch kleine Risse können damit spielend überbrückt werden.

Mareike Schmidt und Julian Beiter begeistert das Ergebnis. Streifenfreie und matte Oberflächen trotz der großen Fenster, die dem Loft die von ihnen gewünschte  Großzügigkeit und Helligkeit verleihen. Die Farbe Weiß an allen Wand- und Deckenflächen schafft für die beiden ein Gefühl von Ruhe und Klarheit, Weite und Licht im Raum: er wirkt sachlich und leicht.

Dazu Mareike Schmid: „Im Kontrast mit Schwarz oder Grau wirkt Weiß neutral und sehr modern. Leuchtende Farben wie Gelb oder Grün sehen neben Weiß immer lebendig und fröhlich aus, gleichzeitig bändigt Weiß auch intensive Farben, so dass sie nicht zu aufdringlich wirken.  Und Weiß lässt sich wunderbar mit warmen Holztönen kombinieren.“

Worauf Mareike von Anfang an am meisten gewartet hat: nun kann sie einrichten. Die zurückhaltende Farbwahl der Umgebung ermöglicht ihr, mit Mobiliar und Stoffen  Akzente zu setzen. So kommen das braune Sofa und die Vintage-Möbel besonders gut zur Geltung. Auch dabei schafft sie es, den Werkstattcharakter zu bewahren. Ehemalige Werkbänke  und Werkzeugschränke fungieren als Couchtisch oder Badezimmereinrichtung. Farbakzente setzen safrangelbe Kissen auf dem Sofa und die hellgrüne Felle auf den Barhockern. Den alten Werkstattwagen lackiert sie in Gold und nutzt ihn als Kaffeebar.

Überhaupt ist der Küchen-, Wohn- und Essbereich mit seinen hohen Decken das Herzstück des Umbaus und Mareikes und Julians Lieblingsaufenthaltsort. Dort, wo früher die Hebebühne für die Autos stand, wird heute gemeinsam in der großzügigen und funktionalen Küche gekocht. Am großen hölzernen Esstisch lässt sich wunderbar mit Freunden essen, entspannen kann man  auf dem Sofa oder dem einladenden Sessel.

Zu Ende ist das Projekt „Autowerkstatt-Loft“ sicher noch lange nicht. Und wer weiß, vielleicht zieht irgendwann auch an den Wänden Farbe ein.

Andrea Nuding

Bautafel

Objekt: Privathaus
Bauherrin: Mareike Schmidt

Architekt: Arnold Lipp, Horb am Neckar
Innenraumgestaltung: Dipl. Ing. Fachrichtung Innenarchitektur Astrid-SibylleTober, Tübingen

Ausführung: 2K Maler und Markierer Markus Kläger, Herrenberg

Caparol Außendienst: Manuel Blattmann
Farben-Großhandel: Farbtex Kaltenbach, Niederlassung Böblingen, Herr Cagla

Farbkonzept: Markus Kläger

Fertigstellung: 2019

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