OBO Bettermann Group feiert Eröffnung der digitalen Bereiche in Köln

Ein Standort, mitten im Herzen des rechtsrheinischen Köln-Mülheim, dazu ein Gebäude, das besser nicht zu einem jungen Digital-Team passen könnte.

In einem früheren Fabrikgebäude, das heute als Büroräumlichkeit mit dunklem Holzboden und Backsteinwänden fungiert, arbeiten seit nun einem halben Jahr rund ein Dutzend OBO-Kolleginnen und -Kollegen am Ausbau der digitalen Bereiche des Mendener Traditionsunternehmens.

Am Freitag, den 29. Juni 2018, fand nun die offizielle Eröffnungsfeier der rund 620 Quadratmeter großen Bürofläche statt. Gemeinsam mit etwa 150 Gästen durften die Geschäftsführer Ulrich und Andreas Bettermann dafür Minister Andreas Pinkwart begrüßen, der eigens zur Eröffnung nach Köln gekommen war.


Pinkwart nannte das Invest von OBO Bettermann eine vorbildliche Entscheidung für den Digitalstandort Nordrhein-Westfalen: „NRW kann digital hervorragend in Europa mithalten und bietet mit 25.000 Technik- und IT-Absolventinnen und -Absolventen jährlich ein Fachkräftepotenzial wie keine andere Region in Deutschland“, erklärte Pinkwart in seiner Eröffnungsrede.

Die Entscheidung, die digitalen Bereiche auszugliedern und dort anzusiedeln, wo die digitale Transformation geschieht, nämlich in der Medienmetropole Köln, war logisch. Schließlich bietet Köln mit einer Entfernung von rund 100 Kilometern zur sauerländischen Zentrale in Menden, einen optimalen Kompromiss. Dafür erntete OBO Bettermann ein großes Lob von Minister Andreas Pinkwart: „Das zeigt, dass wir in NRW Digitalisierung können und gute Rahmenbedingungen bieten. Unser Vorteil ist, dass wir dazu noch eine starke Industrie und einen starken Mittelstand haben.“

Auch Klaus Jung vom Fachverband Elektroinstallationssysteme im ZVEI unterstützte die Ausgliederung des Bereichs: „Die Digitalisierung ändert unseren Arbeitsmarkt, bietet dabei aber enorme Chancen. OBO hat diese Chance der digitalen Zukunft ergriffen und geht mit dem neuen Standort und dem damit verbundenen Ausbau der digitalen Bereiche den richtigen Weg. Es wird eine neue Gestaltungskultur eingeleitet.“

Das Team am Kölner Standort unter der Leitung von Jörg Borgardt verantwortet neben dem Ausbau von OBO Construct, einem digitalen Planungstool für den maßgeschneiderten Einsatz von Produkten, die Betreuung und Weiterentwicklung aller Webseiten des Unternehmens weltweit. Außerdem erarbeitet das Team einen Online-Katalog, lenkt sämtliche Social-Media-Kanäle und koordiniert die digitalen Beziehungen des Unternehmens zu seinen Kunden.

„Es passiert gerade sehr viel auf diesem Gebiet, da müssen wir dort vor Ort sein, wo sich der Wandel vollzieht und wir auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter finden, die es bisher in den ländlichen Regionen nicht gibt“, erklärte Andreas Bettermann.

Eines steht fest, da ist sich Karl-Heinz Land, der als Digital-Guru gilt und die Gäste ebenfalls begrüßte, sicher: „Wir leben in der Zeit vor der großen Transformation. So langsam wie sich Prozesse heute verändern, wird es nie mehr werden.“ Gut für OBO, schließlich wird bei zusätzlicher Vernetzung auch zusätzliche Elektroinstallationstechnik benötigt.

Passenderweise wurde Geschäftsführer Andreas Bettermann jüngst in den Beirat der Initiative „Digitale Wirtschaft NRW“ im NRW-Wirtschaftsministerium berufen. Damit trägt er ab sofort aktiv dazu bei, gemeinsam mit dem Ministerium und weiteren achtzehn Branchenexpertinnen und -experten aus der Start-up-Szene, aus Großunternehmen sowie aus den Bereichen Venture Capital, Wissenschaft und aus Verbänden, die Zukunft zu gestalten und eine Strategie für den Einsatz der Fördersummen zu entwickeln.

Dazu sind im neu berufenen Beirat auch Vertreterinnen und Vertreter von digitalen Schlüsseltechnologien wie zum Beispiel Künstlicher Intelligenz, Blockchain und eHealth sowie der digitalen Bildung vertreten.

Über die OBO BETTERMANN GmbH & Co. KG

OBO Bettermann ist weltweit mit 40 Tochtergesellschaften in über 60 Ländern präsent. Das Produktspektrum von OBO umfasst 30.000 Artikel der Elektroinfrastruktur, bei denen Systeme für Verbindungen und Befestigungen, Transienten und Blitzschutz, Kabeltragtrassen, Brandschutz, Leitungsführungen, Einbaugeräte und Unterflurinstallationen eingesetzt werden. Das Unternehmen beschäftigt weltweit 4.000 Mitarbeiter und erreicht einen Jahresumsatz von mehr als 550 Mio. Euro. OBO Bettermann besitzt eigene Werke in Deutschland, in Ungarn, der Schweiz, den USA, Großbritannien, Südafrika, Indien und in Russland.

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