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	<title>Firma Julius Zorn, Autor bei Reporterbox</title>
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		<title>Seminarprogramm 2025</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Firma Julius Zorn]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Dec 2024 12:36:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Unter dem Motto „Faszination“ präsentiert die Julius Zorn GmbH und die Juzo Akademie das neue Seminarprogramm für 2025. Dabei steht die „Faszination Mensch – unser Körper, unser Denken und unser Handeln“ im Mittelpunkt des neuen Seminarjahres. Nicht nur Wissen, Therapiemöglichkeiten sowie Tipps und Tricks beim Vermessen sollen hier vermittelt werden, die Teilnehmenden werden auch dazu [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Unter dem Motto „Faszination“ präsentiert die Julius Zorn GmbH und die Juzo Akademie das neue Seminarprogramm für 2025. Dabei steht die „Faszination Mensch – unser Körper, unser Denken und unser Handeln“ im Mittelpunkt des neuen Seminarjahres. Nicht nur Wissen, Therapiemöglichkeiten sowie Tipps und Tricks beim Vermessen sollen hier vermittelt werden, die Teilnehmenden werden auch dazu ermutigt, sich multidisziplinär auszutauschen und zu vernetzen. Denn nur durch eine interdisziplinäre Zusammenarbeit können optimale Therapieergebnisse erzielt und den Betroffenen eine bestmögliche Lebensqualität geboten werden.</p>
<p>Um dieses Wissen zu erweitern, Therapie zu verstehen und Vernetzung zu leben, bietet die Juzo Akademie Fachkräften in Sanitätshäusern, Ärzteschaft und therapeutischen Fachkräften auch im Jahr 2025 ein abwechslungsreiches Programm an. Dazu gehören zahlreiche zertifizierte Seminare, Workshops und Symposien in den Bereichen Lymphologie, Phlebologie, Narbenmanagement und Orthopädie.</p>
<p>Neben unzähligen Präsenzveranstaltungen bleibt die Online-Wissensvermittlung ein fester Bestandteil des Angebots, so können Wissbegierige beispielsweise auf dem virtuellen „Grünen Sofa“ Platz nehmen. Die hier angebotenen Online-Trainings sind ebenfalls zertifiziert und die Teilnehmenden erhalten für das erfolgreiche Absolvieren IQZ-Fortbildungspunkte.</p>
<p>Im Bereich der Präsenz-Seminare kann sich der Fachhandel in Seminaren und Workshops aus den Bereichen Produkt, Verkauf, Netzwerk, Team/Persönliche Entwicklung und Kostenträger von Fachreferentinnen und -referenten der Juzo Akademie deutschlandweit qualifizieren lassen. Geleitet werden die Schulungen von hochqualifizierten Trainerinnen und Trainern, ergänzt durch Spezialistinnen und Spezialisten aus Fachärzteschaft, Therapie und Medizinprodukteversorgung. Es gibt sowohl offene Seminare als auch passgenau zum Erfahrungsstand des zu schulenden Personals gestaltete Inhouse-Seminare; Immer abgestimmt auf die Bedürfnisse und Ziele der Teilnehmenden.</p>
<p>Das neue Seminarprogramm, die Online-Trainings und die Termine der Symposien stehen auf <a href="https://www.juzo.com/de/akademie" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Akademie &#8211; Juzo</a> zur Verfügung. Bei inhaltlichen Fragen ist die Akademie telefonisch unter 08251 901 – 427 oder – 597 zu erreichen.</div>
<div class="pb-boilerplate">
<div>Über die Julius Zorn GmbH</div>
<p>Juzo mit Hauptsitz im bayerischen Aichach wurde 1912 in Zeulenroda (Th&uuml;ringen) gegr&uuml;ndet und besch&auml;ftigt weltweit &uuml;ber 1.200 Mitarbeitende. Mit der Schwesterfirma in den USA und den verschiedenen Tochterfirmen und Vertriebsorganisationen in Europa und Kanada bedient der Hersteller medizinischer Hilfsmittel einen internationalen Markt. Als Spezialist mit &uuml;ber 100 Jahren Erfahrung in der Kompressionstherapie hat Juzo es sich zur Aufgabe gemacht, die Lebensqualit&auml;t der Patientinnen und Patienten zu verbessern und Beschwerden nachhaltig zu lindern. Daf&uuml;r produziert das Unternehmen innovative Produkte gr&ouml;&szlig;tenteils &bdquo;Made in Germany&ldquo; aus den Bereichen Phlebologie, Lymphologie, Narbenmanagement und Orthop&auml;die wie Kompressionsversorgungen in Rund- und Flachstrick sowie Bandagen und Orthesen. Neben den Produkten der Fachhandelsmarke Juzo gibt es die Juzo Akademie mit Fortbildungen u.a. f&uuml;r den medizinischen Fachhandel, die Marke sportomedix mit hochfunktionellen Produkten f&uuml;r ambitionierte Sportlerinnen und Sportler und die Marke EquiCrown mit medizinischen Kompressionsbandagen f&uuml;r Pferde. Mit Hightech, Handarbeit und Herzblut fertigen die Besch&auml;ftigten bei Juzo fortschrittliche und individuelle L&ouml;sungen f&uuml;r mehr Lebensfreude in Bewegung. Weitere Infos unter juzo.de</p>
</div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Julius Zorn GmbH<br />
Juliusplatz 1<br />
86551 Aichach<br />
Telefon: +49 (8251) 9010<br />
<a href="http://www.juzo.de" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">http://www.juzo.de</a></div>
<div class="pb-contacts">
<div>Ansprechpartner:</div>
<div class="pb-contact-item">Laura Schultes<br />
Marketing Corporate<br />
Telefon: +49 (8251) 901-577<br />
E-Mail: &#108;&#097;&#117;&#114;&#097;&#046;&#115;&#099;&#104;&#117;&#108;&#116;&#101;&#115;&#064;&#106;&#117;&#122;&#111;&#046;&#100;&#101;
</div>
<div class="pb-links">
<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
                        <a href="https://www.pressebox.de/pressemitteilung/julius-zorn-gmbh/Seminarprogramm-2025/boxid/1228258" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Originalmeldung der Julius Zorn GmbH</a>
                    </li>
<li>
                        <a href="https://www.pressebox.de/newsroom/julius-zorn-gmbh" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Stories der Julius Zorn GmbH</a>
                    </li>
</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Story ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
            </div>
<p>        <img decoding="async" src="https://www.pressebox.de/presscorner/cpix/tp---17/1228258.gif" alt="counterpixel" width="1" height="1" /></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Juzo setzt Fokus auf Unfall-Prävention</title>
		<link>https://www.reporterbox.de/2024/12/06/juzo-setzt-fokus-auf-unfall-praevention/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Julius Zorn]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Dec 2024 07:46:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medizintechnik]]></category>
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		<category><![CDATA[brandverletzten]]></category>
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		<category><![CDATA[verbrühungen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Juzo unterstützt Paulinchen e.V. zum Tag des brandverletzten Kindes, hat seine Unfallpräventionskampagne erweitert und motiviert junge Patientinnen und Patienten mit neuen Bügelbildern für die Narbenversorgung. In der Weihnachtszeit drohen Verbrühungen und Verbrennungen durch Unfälle. Vor allem Kinder sind gefährdet. Juzo unterstützt auch in diesem Jahr Paulinchen e.V., die Initiative für brandverletzte Kinder, bei der Aufklärungsarbeit [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><i>Juzo unterstützt Paulinchen e.V. zum Tag des brandverletzten Kindes, hat seine Unfallpräventionskampagne erweitert und motiviert junge Patientinnen und Patienten mit neuen Bügelbildern für die Narbenversorgung.</i></p>
<p>In der Weihnachtszeit drohen Verbrühungen und Verbrennungen durch Unfälle. Vor allem Kinder sind gefährdet. Juzo unterstützt auch in diesem Jahr Paulinchen e.V., die Initiative für brandverletzte Kinder, bei der Aufklärungsarbeit zum Tag des brandverletzten Kindes. Dieser steht 2024 unter dem Motto „Tee tut weh“. Über die heißen Gefahren der Weihnachtszeit informiert Juzo sowohl Endverbraucherinnen und -verbraucher als auch den Fachhandel.</p>
<p>Als Hersteller für Kompressionsversorgungen in der Narbentherapie klärt Juzo mit einer Online-Präventationskampagne gegen Verbrennungen, Verbrühungen und Verletzungen auf. Diese Kampagne wurde im Sommer 2024 auf drei Lebensbereiche erweitert – Küche, Bad und im Sommer draußen. Hier werden die Gefahrenquellen mit Illustrationen ansprechend dargestellt und hilfreiche Tipps zur Verhinderung von Unfällen gegeben – vor allem zum Schutz von Kindern.</p>
<p>Außerdem hat Juzo sein Sortiment an Bügelbildern für Narbenversorgungen erweitert. Die acht neuen Motive sprechen speziell ältere Kids und Teenager an, die durch Verbrennungen oder Verbrühungen verletzt wurden. Damit wird es den jungen Patientinnen und Patienten leichter gemacht, die Kompressionsversorgung jeden Tag zu tragen.</p></div>
<div class="pb-boilerplate">
<div>Über die Julius Zorn GmbH</div>
<p>Juzo mit Hauptsitz im bayerischen Aichach wurde 1912 in Zeulenroda (Th&uuml;ringen) gegr&uuml;ndet und besch&auml;ftigt weltweit &uuml;ber 1.200 Besch&auml;ftigte. Mit der Schwesterfirma in den USA und den verschiedenen Tochterfirmen und Vertriebsorganisationen in Europa und Kanada bedient der Hersteller medizinischer Hilfsmittel einen internationalen Markt. Als Spezialist mit &uuml;ber 100 Jahren Erfahrung in der Kompressionstherapie hat Juzo es sich zur Aufgabe gemacht, die Lebensqualit&auml;t der Patientinnen und Patienten zu verbessern und Beschwerden nachhaltig zu lindern. Daf&uuml;r produziert das Unternehmen innovative Produkte gr&ouml;&szlig;tenteils &bdquo;Made in Germany&ldquo; aus den Bereichen Phlebologie, Lymphologie, Narbenmanagement und Orthop&auml;die wie Kompressionsversorgungen in Rund- und Flachstrick sowie Bandagen und Orthesen. Neben den Produkten der Fachhandelsmarke Juzo gibt es die Juzo Akademie mit Fortbildungen u.a. f&uuml;r den medizinischen Fachhandel, die Marke sportomedix mit hochfunktionellen Produkten f&uuml;r ambitionierte Sportlerinnen und Sportler und die Marke EquiCrown mit medizinischen Kompressionsbandagen f&uuml;r Pferde. Mit Hightech, Handarbeit und Herzblut fertigen die Mitarbeitenden bei Juzo fortschrittliche und individuelle L&ouml;sungen f&uuml;r mehr Lebensfreude in Bewegung. Weitere Infos unter juzo.de</p>
</div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Julius Zorn GmbH<br />
Juliusplatz 1<br />
86551 Aichach<br />
Telefon: +49 (8251) 9010<br />
<a href="http://www.juzo.de" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">http://www.juzo.de</a></div>
<div class="pb-contacts">
<div>Ansprechpartner:</div>
<div class="pb-contact-item">Laura Schultes<br />
Marketing Corporate<br />
Telefon: +49 (8251) 901-577<br />
E-Mail: &#108;&#097;&#117;&#114;&#097;&#046;&#115;&#099;&#104;&#117;&#108;&#116;&#101;&#115;&#064;&#106;&#117;&#122;&#111;&#046;&#100;&#101;
</div>
<div class="pb-links">
<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
                        <a href="https://www.pressebox.de/pressemitteilung/julius-zorn-gmbh/Juzo-setzt-Fokus-auf-Unfall-Praevention/boxid/1227738" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Originalmeldung der Julius Zorn GmbH</a>
                    </li>
<li>
                        <a href="https://www.pressebox.de/newsroom/julius-zorn-gmbh" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Stories der Julius Zorn GmbH</a>
                    </li>
</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Story ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
            </div>
<p>        <img decoding="async" src="https://www.pressebox.de/presscorner/cpix/tp---17/1227738.gif" alt="counterpixel" width="1" height="1" /></p>
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			</item>
		<item>
		<title>11. Narbensymposium in Salzburg</title>
		<link>https://www.reporterbox.de/2024/12/04/11-narbensymposium-in-salzburg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Julius Zorn]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Dec 2024 14:45:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medizintechnik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am Samstag, den 16. November 2024 fand das 11. Narbensymposium unter der wissenschaftlichen Leitung von Dr. med. Bernd Hartmann, Univ. Prof. Dr. med. Lars-Peter Kamolz, MSc und Univ.-Prof. Dr. med. Frank Siemers statt. Zum ersten Mal war Salzburg der Veranstaltungsort. Im Fokus des Symposiums standen die Verbrennungschirurgie, Handchirurgie sowie Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie sowie viele [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.reporterbox.de/2024/12/04/11-narbensymposium-in-salzburg/" data-wpel-link="internal">11. Narbensymposium in Salzburg</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.reporterbox.de" data-wpel-link="internal">Reporterbox</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Am Samstag, den 16. November 2024 fand das 11. Narbensymposium unter der wissenschaftlichen Leitung von Dr. med. Bernd Hartmann, Univ. Prof. Dr. med. Lars-Peter Kamolz, MSc und Univ.-Prof. Dr. med. Frank Siemers statt. Zum ersten Mal war Salzburg der Veranstaltungsort. Im Fokus des Symposiums standen die Verbrennungschirurgie, Handchirurgie sowie Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie sowie viele Aspekte, die in der interdisziplinären und interprofessionellen Teamarbeit verbinden.</p>
<p>Das Symposium war in drei Themenschwerpunkte unterteilt. Nach dem Vortragsprogramm wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eingeladen, an Workshops teilzunehmen. Dabei konnten in einem Workshop die Experten Dr. Hartmann, Univ. Prof. Kamolz und Dr. Ziegenthaler befragt werden. In einem weiteren Workshop referierten Lisa Mezger, Guido Sinram und Sabine Wenge über patientenorientierte und individuelle Versorgung mit Kompression und Silikon. Das Unternehmen Pierre Fabre Dermo-Cosmétique GmbH aus Wien stellte in einem dritten Workshop Tipps und Tricks zu Camouflage Techniken vor, welche an Patientinnen und Patienten weitergegeben werden können.</p>
<p>I. Rekonstruktion, Ästhetik und Handchirurgie<br />
Assoc. Prof. PD Dr. med. David Lumenta, Graz, Österreich, startete das Vortragsprogramm mit einem Vortrag über „KI (Künstliche Intelligenz) und Plastische Chirurgie: klinische und wissenschaftliche Aspekte“. So seien KI-basierte Programme vielfältig einsetzbar, da sie große Datenmengen in kürzester Zeit scannen und verarbeiten könnten. So könnten beispielsweise Aufgaben in Administration, Forschung und Ausbildung übernommen werden. Jedoch würde KI niemals HI (Human Intelligence) und die menschliche Kommunikation ersetzen können, da Menschen aus ihrem Leiden lernen und Emotionen haben und „KI hat dies einfach nicht.“</p>
<p>Der Plastische Chirurg Assoc.-Prof. PD Dr. med. Chieh-Han John Tzou, MBA, Wien, Österreich, wies darauf hin, dass die Therapie eines Lymphödems immer individuell sei. So könnten resezierende oder rekonstruktive chirurgische Verfahren oder eine hybride Mischung aus mehreren Techniken eingesetzt werden, um den Patientinnen und Patienten das bestmögliche Lebensgefühl wieder zu geben.</p>
<p>Wie sinnvoll eine konservative oder operative Therapie zur Lymphödem-Prävention nach einer Tumor-Behandlung oder eines Traumas sei, diskutierte Prof. Dr. med. Marcus Lehnhardt, Bochum. Um eine Sklerosierung der Lymphgefäße zu verhindern, seien als erste Therapiemaßnahmen die Manuelle Lymphdrainage und medizinische Kompressionstherapie zu betrachten. Im weiteren Verlauf der Behandlung stünden, abhängig von Ursache und Diagnose, weitere verschiedene rekonstruktive oder resezierende Verfahren zu Verfügung. Die Pathophysiologie sei hier entscheidend.</p>
<p>Prof. Dr. med. C. Can Cedidi, Bremen, präsentierte anhand von Fallbeispielen, welche Gesichtspunkte es bei der ästhetischen Brustchirurgie und der Prioritätensetzung – Narbe oder Form – zu betrachten gäbe. Grundsätzlich solle narbensparend operiert werden, wobei die Narbe so unauffällig und unproblematisch wie möglich sein sollte. Der Erfolg einer Brustverkleinerung setze eine genaue Planung, Beratung und eine individuelle und optimierte Vorgehensweise voraus. Nur so seien eine harmonische Form und Größe der Brust zu erreichen.</p>
<p>Welche narbensparenden OP-Techniken beim Brustaufbau zum Einsatz kommen, stellte Dr. med. Ines Tinhofer, Wien, Österreich, anhand von Patientenbeispielen vor. So sei Lipofilling eine gängige Therapieform, welche keine sichtbaren Narben hinterlasse und die Gewebequalität verbessere. Mittels Lipofilling könne eine komplette Brust rekonstruiert werden, wobei die Hautqualität und -farbe die gleiche bleibe. Jedoch könnten nur geringe Volumina (A- oder B-Cup) in mehreren Sitzungen erreicht werden.<br />
Wohin die Trends in der ästhetischen Medizin gehen würden und was Patientinnen und Patienten beeinflusse, deckte Prof. Dr. med. Peter Stollwerck, Coesfeld, auf. So seien ästhetische Behandlungen und minimalinvasive Operationen mit kurzer Ausfallzeit immer mehr gefragt. Der Trend gehe dabei in die Richtung, dass die Ergebnisse möglichst natürlich und nicht sichtbar seien. Insbesondere Social Media und neue technologische Verfahren beeinflussten die Personen, welche sich für ästhetische Eingriffe entschieden.</p>
<p>Rund 230.000 Nervenverletzungen würden sich jährlich in Europa ereignen, weltweit seien es rund 14. Millionen, so Univ.-Prof. Dr. med. Christine Radtke, Wien, Österreich. In 3 % davon sei keine Rekonstruktion der Nerven möglich. Anhand von Patientenbeispielen zeigte Radtke, wie Nervenreparatur, &#8211; grafting oder -transfer bzw. eine Kombination aus allen drei Verfahren eingesetzt werden könne, um Nervendefektverletzungen zu operieren. Neue Techniken und Materialien wie Allografts oder Spinnenseide erweiterten die Möglichkeiten der Nerventransfers und könnten zur Optimierung der Ergebnisse beisteuern.</p>
<p>Was bei Narben an der Kinderhand zu beachten sei und welche Tipps und Tricks zur Vermeidung von Komplikationen angewendet werden können, erklärte Dr. med. Lisa Mailänder, Linz, Österreich, an aktuellen Fallbeispielen. Grundlegend sei zu beachten, dass die verletzte Hand nur kurz immobilisiert werde, damit es hier zu keinen Einschränkungen käme. Auch sei darauf zu achten, dass der Lappen bei der Lappenplastik groß genug sei, damit sich die Haut beim Wachstum des Kindes in alle Richtungen dehnen lasse. Kompressionshandschuhe und teilweise Schienen werden schnellstmöglich postoperativ angepasst.</p>
<p>II. Verbrennungschirurgie<br />
Dr. med. univ. Markus Öhlbauer, Murnau, stellte die Wundunterdrucktherapie bzw. die Vakuumtherapie bei Brandverletzten vor. Dieses Therapieverfahren hätte viele Vorteile. Unter anderem könne man in dem geschlossenen System sehen, wie viel Flüssigkeit die verbrannten Personen verlieren würden. Es komme zu einer Ödemreduktion, die Patientinnen und Patienten seien ansprechbar und benötigten in den meisten Fällen weniger Schmerzmittel. Auch gehe die Rate der Wundinfekt-assoziierten Sepsis runter, da bei dem geschlossenen System eine kontinuierliche Wundsekretentfernung stattfinde.</p>
<p>Eine Übersicht über aktuelle Behandlungsalgorithmen in der Verbrennungsmedizin in Deutschland und Behandlungsbeispiele anhand ukrainischer Kriegsverletzter gab Dr. med. Simon Kuepper, Berlin. So trete der Kleeblatt-Mechanismus bei der Aufnahme und Verteilung Kriegsverletzter ein und die Berufsgenossenschaft sei ein fester Bestandteil in dem Hilfskonzept. Auch berge die Versorgung Kriegsverletzter aus anderen Ländern besondere Herausforderungen, welche es neben der eigentlichen Therapie zu bewältigen gebe.</p>
<p>Prof. Dr. med. Bong-Sung Kim, MBA, Zürich, Schweiz, berichtete in seinem Vortrag über die Rekonstruktion komplexer Verbrennungsverletzungen mittels regenerativer plastischer Chirurgie und Lappenplastiken. Hierbei würden sich Haut-Substitute wie z. B. Fischspalthaut und Lappen gegenseitig ergänzen. In der Akutphase sei schnell zu agieren und man solle keine komplizierten Lösungen wählen, da es zu einer hohen Komplikationsrate kommen könnte.</p>
<p>Was eine Ananas mit enzymatischem Debridement von Verbrennungswunden zu tun hat, erklärte Prof. Dr. med. Paul Christian Fuchs, FEBOPRAS, Köln. So ersetzte das Arzneimittel NexoBrid (und somit die Ananas) das Skalpell beim Debridement. Anschließend könne zur Wunddeckung und als Hautersatz zwischen ganz unterschiedlichen Materialien gewählt werden. So gebe es beispielsweise Wundsprays, welche aus Garnelenhaut hergestellt seien, Naturseide wie Dressilek, welche aus Wurmseide gewonnen würde, Fischhaut, Spalthaut etc. Die Anwendung und Auswahl des Hautersatzes richte sich dabei immer nach Art, Genese und Tiefe der Verbrennung.</p>
<p>III. Rehabilitation und Nachsorge<br />
Welche vielen Vorteile Stoßwellentherapie habe, zeigte Prof. Dr. med. Karsten Knobloch, Hannover. So sei festgestellt worden, dass diese Art der Therapie positive Effekte auf Stammzellen hätte und diese aktiviere und Proteine zeitgleich stimuliere. Auch würden Stoßwellen nachweislich Verbrennungswunden schneller heilen lassen, Spalthauttransplantate heilten schneller, das Hautmikrobiom würde durch die Therapie positiv beeinflusst. Auch die Funktion und der Zustand der Narbe zeige deutliche Verbesserungen, da das Gewebe weicher würde und es zu einer Reduzierung von Keloiden komme.</p>
<p>Einen Überblick über die Rehabilitation von Brandverletzten gab Dr. med. Hans Ziegenthaler, Bad Klosterlausnitz. Hier müssten zehn Basics beachtet werden, wobei z. B. die Krankenpflege ein großer Teil sei. Hier sollten die Patientinnen und Patienten aktiviert und motiviert werden, wieder selbstständig aktiv zu sein. Weiter gehören medizinische Bäder, Licht- und Elektromagnetfeldtherapie, Infrarot- und Kaltplasmaanwendungen zu den Rehabilitationsbasics. Auch MLD und Kompressionstherapie zählten zu den Therapieverfahren der Rehabilitation.</p>
<p>Psychotherapeutin Susanne Gebhardt, Ludwigshafen, klärte über psychologische Faktoren in der Brandverletzten-Rehabilitation auf. Die Psychotherapie solle in der Rehabilitation auch eine Hilfe zur Selbsthilfe sein. Da brandverletzte Patientinnen und Patienten potentielle traumatische Ereignisse verarbeiten müssten, sei es essentiell, die Akzeptanz und das Selbstbildnis wieder aufzubauen. Soziale Kompetenzen müssten gestärkt und gefördert werden und auch das soziale Umfeld müsse in den Veränderungsprozess mit einbezogen werden.</p>
<p>FA univ. Ass. Dr. univ. Christian Smolle, Graz, Österreich, befasste sich mit der sozialen Reintegration Brandverletzter. So führte Smolle eine Telefonumfrage unter knapp 130 ehemaligen brandverletzten Patientinnen und Patienten durch und fragte nach der aktuellen Beziehung, Wohnsituation, Beruf, Substanzmissbrauch, dem sozialen Netzwerk etc. Die Ergebnisse würden zeigen, dass die Lebenszufriedenheit nach Brandverletzungen gut zu seien scheint. Die Rückkehr an den Arbeitsplatz hätte eine vielversprechende Tendenz gezeigt. Auffallend jedoch sei, dass die gesundheitsbezogene Lebensqualität und -zufriedenheit bei Frauen nach Brandverletzungen geringer wäre als bei Männern. Hier sei weitere Forschung zu den Gründen für diese geschlechtsspezifische Diskrepanz anzustreben.</p>
<p>Zum Abschluss des 11. Narbensymposiums übergab Juzo eine Spende in Höhe von 4000,00 € an Interplast, welches zugunsten ihres nächsten Projekts in Indien eingesetzt wird. Abschließend kündigte die wissenschaftliche Leitung das 12. Narbensymposium am 11. Oktober 2025 in Hamburg an.</p></div>
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<div>Über die Julius Zorn GmbH</div>
<p>Juzo mit Hauptsitz im bayerischen Aichach wurde 1912 in Zeulenroda (Th&uuml;ringen) gegr&uuml;ndet und besch&auml;ftigt weltweit &uuml;ber 1.200 Besch&auml;ftigte. Mit der Schwesterfirma in den USA und den verschiedenen Tochterfirmen und Vertriebsorganisationen in Europa und Kanada bedient der Hersteller medizinischer Hilfsmittel einen internationalen Markt. Als Spezialist mit &uuml;ber 100 Jahren Erfahrung in der Kompressionstherapie hat Juzo es sich zur Aufgabe gemacht, die Lebensqualit&auml;t der Patientinnen und Patienten zu verbessern und Beschwerden nachhaltig zu lindern. Daf&uuml;r produziert das Unternehmen innovative Produkte gr&ouml;&szlig;tenteils &bdquo;Made in Germany&ldquo; aus den Bereichen Phlebologie, Lymphologie, Narbenmanagement und Orthop&auml;die wie Kompressionsversorgungen in Rund- und Flachstrick sowie Bandagen und Orthesen. Neben den Produkten der Fachhandelsmarke Juzo gibt es die Juzo Akademie mit Fortbildungen u.a. f&uuml;r den medizinischen Fachhandel, die Marke sportomedix mit hochfunktionellen Produkten f&uuml;r ambitionierte Sportlerinnen und Sportler und die Marke EquiCrown mit medizinischen Kompressionsbandagen f&uuml;r Pferde. Mit Hightech, Handarbeit und Herzblut fertigen die Mitarbeitenden bei Juzo fortschrittliche und individuelle L&ouml;sungen f&uuml;r mehr Lebensfreude in Bewegung. Weitere Infos unter juzo.de</p>
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		<title>1. Földiklinik-Tage Hinterzarten</title>
		<link>https://www.reporterbox.de/2024/07/01/1-foeldiklinik-tage-hinterzarten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Julius Zorn]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Jul 2024 11:35:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medizintechnik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zum ersten Mal fanden die Földiklinik-Tage am 7. und 8. Juni 2024 in Hinterzarten und am Titisee im Hochschwarzwald unter der Leitung von Dr. med. Tobias Bertsch, Dr. med. Michael Oberlin und Prof. Dr. med. Thomas Dieterle statt. Im Mittelpunkt des Symposiums stand die Behandlung des Lymphödems wie auch des Lipödem-Syndroms und dass eine erfolgreiche [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Zum ersten Mal fanden die Földiklinik-Tage am 7. und 8. Juni 2024 in Hinterzarten und am Titisee im Hochschwarzwald unter der Leitung von <b>Dr. med. Tobias Bertsch</b>, <b>Dr. med. Michael Oberlin</b> und <b>Prof. Dr. med. Thomas Dieterle</b> statt. Im Mittelpunkt des Symposiums stand die Behandlung des Lymphödems wie auch des Lipödem-Syndroms und dass eine erfolgreiche Behandlung eine interdisziplinäre Zusammenarbeit unterschiedlicher Fachrichtungen und Berufsgruppen erfordert. Diese Interdisziplinarität spiegelte sich auch in den einzelnen Vorträgen wider, in denen Referierende aus Deutschland, der Schweiz, Schweden und den USA die Komplexität und Vielfältigkeit des Faches unterstrichen.</p>
<p>Die 1. Földiklinik-Tage wurden mit einem Tribut an die Heimat des Europäischen Zentrum für Lymphologie, dem Schwarzwald, eingeläutet. Hier haben Prof. Dr. med. Etelka Földi und ihr Ehemann Prof. Dr. med. Michael Földi in den 1970er und 1980er Jahren die lymphologische Fachklinik gegründet. Heutzutage zählt die Földiklinik über 150 Betten, wo jährlich 1300 Patientinnen und Patienten stationär aufgenommen werden und über 3000 ambulante Patientinnen und Patienten betreut werden.</p>
<p>Jürgen Gold und Annerose Zorn-West, beide Geschäftsleitung der Firma Juzo GmbH, freuten sich über die vielen Gäste aus Ärzteschaft, Therapie und Fachhandel. Das Symposium ging über zwei Tage und im Anschluss an das Vortragsprogramm bestand die Möglichkeit, die Földiklinik zu besichtigen und vor Ort an Workshops teilzunehmen.</p>
<p><b>Vortragsprogramm</b></p>
<p>„Die Geschichte der Földiklinik und der Földischule“ präsentierte <b>Dr. med. Martha Földi</b> mit ihrer Mutter und Gründerin der Földiklinik, <b>Prof. Dr. med. Etelka Földi</b>. Dr. med. Martha Földi leitete den Vortrag damit ein, dass die Historie der Földiklinik mit „denkenden Gehirnen und fühlenden Herzen, vorauseilenden Füßen und anpackenden Händen“, einer Liebesgeschichte und der Mission, die „Lymphologie in den Hochschwarzwald“ zu bringen, begonnen hätte. Prof. E. Földi ergänzte, dass sie bereits in den 1960er bis in die späten 1970er Jahre Grundlagenforschung zu den unterschiedlichen Ödemformen, Lymphabflussfunktionen und anderen Erkrankungen betrieben hätte, welche zu Lymphödemen führten. „Glückliche Unfälle“ hätten dazu geführt, dass Familie Földi Mitte der 1980er Jahre in Hinterzarten ihre Lymphklinik aufbauen und in den nächsten 40 Jahren erweitern konnte.</p>
<p>Da das Lymphödem eine chronische Krankheit sei und um Patientinnen und Patienten nach der Entlassung eine weitere stabile Versorgung zu ermöglichen können, sei bereits Anfang der 1980er Jahre die Földischule gegründet worden, welche seither Therapeutinnen und Therapeuten ausbilde.</p>
<p><b>Dr. rer. nat. Dr. med. René Hägerling</b>, Berlin, stellte die histologischen Grundlagen des Lymphödems und des Lipödem-Syndroms vor und was räumliche 3D-Untersuchungen lehren. Der Humangenetiker ging hierbei auf die Frage ein, was die genetischen Ursachen eines primären Lymphödems seien und was bei dieser Erkrankung im Gewebe passiere. Mit Hilfe der neuartigen 3D-Histologie basierend auf optischer Schnittbildgebung durch lichtblatt-mikroskopische Schichtbildaufnahmen könnten im Vergleich zu 2D-Verfahren auch gesamte Gefäßnetzwerke mit größerer Aussagekraft gezeigt werden.</p>
<p>Was bei der Therapie von Patientinnen und Patienten mit Lymphödem und Herzinsuffizienz beachtet werden müsse, erklärte <b>Prof. Dr. med. Thomas Dieterle</b>, Hinterzarten, anhand von Fallbeispielen aus der Földiklinik. Da bei der manuellen Lymphdrainage (MLD) und der Kompressionstherapie die Flüssigkeit im Körper näher an das Herz verlagert würde, erhöhten sich die Risiken bei Menschen mit Herzproblemen. Der Kardiologe führte weiter aus, dass Herzinsuffizienz keine absolute Kontraindikation für MLD und Kompressionstherapie sei. Mögliche Therapieentscheidungen würden an die Patientin bzw. den Patienten angepasst, nachdem aktuelle Symptomatik vor Beginn bestimmt wurde und die New York Heart Association-Klassifizierung erfolgte.</p>
<p>Über Probleme und physiotherapeutische Behandlungsansätze beim multikausal assoziierten Lymphödem informierten <b>Thomas Zähringer</b> und <b>Dr. med. Michael Oberlin</b>, beide Hinterzarten. Hierbei würde das multikausale Lymphödem durch eine langfristige Erhöhung der Lymphlast zu einer Dekompensation des Lymphabflusssystems und als Folge daraus zu einem chronischen Lymphödem führen. Zu der Entstehung multikausaler Lymphödeme würden insbesondere Adipositas, Polypharmazie, funktionelle CVI (chronisch venöse Insuffizienz), reduzierte Mobilität und ein erhöhtes Alter beitragen. Bei der Therapie multikausal assoziierter Lymphödeme müsse auf die Form und Konsistenz des Ödemgewebes, die Form der Beine, die Hautsituation (u. A. Falten, Mazerationen, Mykosen, Wunden), den Trainingszustand oder das allgemeine Verhältnis zu Sport geachtet werden. Die Referenten führten weiter die positiven Effekte von Bewegung, z. B. im Rahmen von Rehasport, auf und stellten fest, dass man nur im Team zum Therapieerfolg kommt.</p>
<p><b>Prof. Dr. med. Jodok Fink</b>, Freiburg, klärte über die „Chancen und Grenzen der bariatrischen Chirurgie bei Patientinnen und Patienten mit Adipositas und Lipödem oder Lymphödem“ auf. Da beide Krankheitsbilder eine häufige Koexistenz mit Übergewicht aufweisen würden, müsse man zwischen gesundem und ungesundem Übergewicht unterscheiden. Ungesundes Übergewicht verursache stark vergrößerte Fettzellen, welche als Entzündungsmediatoren auftreten und z. B. zur Fettspeicherung in der Leber führen könnten. Durch einen bariatrischen Eingriff könne das Gewicht der Patientinnen und Patienten reduziert werden, doch jener solle nicht isoliert durchgeführt, sondern interdisziplinär behandelt werden, um eine gesteigerte Lebensqualität bei den Betroffenen nachhaltig zu sichern.</p>
<p>Dass Patientinnen mit einem Genital-Lymphödem massive Einschränkungen der Lebensqualität in allen Bereichen erführen, erläuterte <b>Dr. med. Martha Földi</b>, Hinterzarten, in ihrem Vortrag über das „Genital-Lymphödem der Frau“. Dabei manifestiere sich das Lymphödem im äußeren Genital der Frau und trete ein- oder beidseitig und asymmetrisch auf. Zudem komme es zu lokalen Haut- und Gewebeveränderungen wie Lymphzysten, -fisteln, -horrhoe oder aber zu lebensgefährlichen Erysipelen. Da dem Krankheitsbild des Genital-Lymphödems leider kaum Daten zugrunde liegen, käme es oft zu der Differentialdiagnose Condylomata acuminata, was zu einer falschen Therapie und somit einer Verschleppung der Krankheit führe.</p>
<p>Die Physiotherapeutin<b> Elvira Albrecht, </b>Hinterzarten<b>,</b> ging anschließend auf die „Therapie des weiblichen Genital-Lymphödems“ ein. Die größten Herausforderungen für die Entstauungstherapie seien Unsicherheit und Scham auf beiden Seiten, den Genitalbereich zu behandeln bzw. behandeln zu lassen. Hier gelte es, eine Vertrauensbasis und gute Kommunikation mit der Patientin aufzubauen, um eine erfolgreiche MLD durchführen zu können. MLD-Schwerpunkte wären der Genitalbereich, Schamlippen und Mons Pubis. Man solle als Griff den stehenden Kreis nutzen und die Intensität anpassen.</p>
<p>Auch bei der Therapie des männlichen Genital-Lymphödems stelle die Scham die größte Herausforderung und Behinderung dar, so der Physiotherapeut<b> Thomas Zähringer</b>, Hinterzarten. Anders als bei dem weiblichen Genital-Lymphödem würde bei der Entstauungstherapie bereits mit Bandage-ähnlichen Griffen gearbeitet werden. Anschließend könne durch eine elastische Kompressionsbandage und einen Schaumstoffring eine stabile Basis für die weitere Kompression geschaffen werden, welche durch eine Bermudahose komprimiert und stabilisiert würde.</p>
<p>Ob bei einem Lymphödem nach einem Mammakarzinom alles komplikationslos sei, diskutierte <b>Stefan Hemm</b>, Saarbrücken. Nach dem Entfernen eines Mammakarzinoms könne ein Lymphödem im Arm, in der Thoraxwand oder auch im Brustbereich entstehen. Hier gelte es, die komplexe physikalische Entstauungstherapie wie auch Manuelle Lymphdrainage, Kompressionstherapie und Hautpflege als Teil der Therapie anzuwenden. Der Physiotherapeut führte weiter aus, dass eine intensive Zentralvorbereitung sowie eine Vorbehandlung der „gesunden Seite“ des Betroffenen wichtig sei, damit anschließend der Lymphabfluss auf der kranken Seite erfolgen könne. Da viele Patientinnen und Patienten meist nur einseitig betroffen seien, eigneten sich bei der individuellen Kompressionstherapie vor allem sogenannte MAKs – Medizinische adaptive Kompressionssysteme.</p>
<p><b>Håkan Brorson, MD, Phd</b>, Malmö, Schweden, berichtete über seine 25-jährige Erfahrung bei der „vollständige[n] Reduzierung von Lymphödemen durch Liposuktion“. Das Ziel sei hier, durch Liposuktion das Fett an den betroffenen Körperstellen vollständig abzusaugen. Um jenes Ziel zu erreichen, werde ungefähr ein Jahr mit mehreren Behandlungen benötigt. Vor der Liposuktion sei es jedoch von essenzieller Wichtigkeit, das Lymphödem vollständig zu entstauen. Jene Art der Fettabsaugung zerstöre dabei keine Lymphgefäße und die Entstehung von Erysipelen werde bei dem Verfahren um ca. 70% verringert. Nach der vollständigen Reduktion des hypertrophierten Fettgewebes müsse der Betroffene 23 Stunden täglich die Kompressionsbekleidung tragen, um das Ergebnis zu erhalten. Dafür falle die Lymphdrainage und KPE weg. </p>
<p>Über die „Möglichkeiten und Grenzen der Lymphgefäßchirurgie“ informierte <b>Prof. Dr. med. Nicole Lindenblatt</b>, Zürich, Schweiz. So sei es durch die Mikro- und Supermikrochirurgie möglich einen sogenannten dermal backflow bei kaputten Lymphgefäßen wieder herzustellen, indem diese in andere Gefäße, z. B. in Venen abgeleitet werden. Dieses Verfahren sei wenig bis kaum invasiv und gleichzeitig sehr effektiv. Anhand von Videobeispielen zeigte Prof. Lindenblatt wie präzis die Arbeit bei lymphovenöser Anastomosen sei.</p>
<p>Der Chirurg <b>Dr. med. Hans-Walter Fiedler</b>, Soest, erklärte in seinem Vortrag, dass das Lipödem-Syndrom keine lymphologische Erkrankung sei. So hätten Patientinnen mit einem Lipödem oder mit einer Lipohypertrophie keine vermehrten Wassereinlagerungen und eine normale Lymphgefäßmorphologie. Nach Dr. Fiedler stehe eine professionelle Beratung zum Lifestyle- und Selbstmanagement im Therapiemittelpunkt, genauso wie das Schmerzmanagement, um die Lebensqualität der Betroffenen zu steigern, nicht jedoch MLD.</p>
<p>Die Psychotherapeutin <b>Gabriele Erbacher</b> und <b>Dr. med. Tobias Bertsch</b>, beide aus Hinterzarten, präsentierten die neue Lipödem-Syndrom-S2k-Leitlinie. In dieser sei nun festgehalten, dass es keine Stadieneinteilung zu den Beschwerden des Lipödems gebe. Das Leitsymptom sei der Schmerz der Patientinnen, welchen es zu behandeln gelte. Zudem sei die psychische Belastung nicht zu unterschätzen, die wiederum zu einem stärkeren Schmerzempfinden führe. Allerdings hätten 80 % der Betroffenen bereits vor der Erkrankung am Lipödem-Syndrom an psychischen Belastungen und Störungen gelitten. Wichtiger Teil der Therapie bleibe neben Physio- und Bewegungstherapie, Ernährungsberatung, Selbstmanagement etc. sowie die Kompression.</p>
<p>„Alles Lipödem oder was? Erfahrungen aus der phlebologischen Praxis“ präsentierte die Fachärztin für Allgemeinmedizin <b>Dr. med. Erika Mendoza</b>, Wunstorf, anhand von Fallbeispielen aus ihrem Berufsalltag. In der Praxis sehe es so aus, dass viele Patientinnen und Patienten desinformiert und verwirrt wären und leider oft eine Fehldiagnose erhielten. Die Aufgabe der behandelnden Ärztin bzw. des behandelnden Arztes sei hier, auf die Betroffenen einzugehen und über die Symptome ausführlich zu sprechen, um andere Krankheiten auszuschließen und eine adäquate Therapieform finden zu können.</p>
<p>Zum Abschluss des ersten Tages stellte <b>Guenter Klose</b>, Lafayette, CO, USA, die „Patientin mit Lipödem-Syndrom in der Physiotherapiepraxis“ in den Vereinigten Staaten vor. Dort habe sich der sogenannte Befunderhebungsbogen durchgesetzt, welcher allgemeine Patienteninformationen, Beschwerden und Symptome erfasse wie Gewicht, Körpergröße, BMI, Weight-Hip-Ratio, Weight-Hight-Ratio, Schmerzempfinden, Erysipele, aber auch Fragen zum sozialen und emotionalen Zustand, dem Alltagsleben sowie zur Mobilität und Motivation der Betroffenen stellt. Die Ausdauer und Trainierbarkeit der Patientinnen werde durch einen sogenannten sechs Minuten-Spaziergang festgestellt und auch in den USA würde bei der Therapie auf gesunde Ernährung und körperliche Aktivität geachtet, damit die Betroffenen eine Steigerung in ihrer Lebensqualität erfahren.</p>
<p>Die wissenschaftliche Leitung der 1. Földikinik-Tage in Hinterzarten lud anschließend zum gemeinsamen Abendessen und Austausch ein.</p>
<p><b>Vortragsprogramm am Samstag, 08.06.2024</b></p>
<p>Den zweiten Tag des Symposiums eröffnete <b>Prof. Dr. med. Nestor Torio</b>, Freiburg, mit seinem Vortrag „Möglichkeiten und Limitationen der Liposuktion beim Lipödem-Syndrom“. Angesichts der in den letzten Jahren steigenden Anzahl an OP-Angeboten und der damit verbundenen Falschinformationen aus Medien wie dem Internet sei eine kritische Haltung sehr wichtig. Die Erwartung an den OP-Erfolg seien oft zu hoch. Die Evidenz gelte es zu steigern. Seine zentrale Frage, ob eine Liposuktion beim Lipödem immer sinnvoll sei, verneinte der plastische Chirurg. Bei starkem Übergewicht sei immer zuerst die morbide Adipositas zu behandeln.</p>
<p>In seinem interaktiven Referat zum Thema „Komplexe Entstauungstherapie beim Kopf-Hals-Lymphödem – Mühe ohne Erfolg?“ zeigte <b>Dr. med. Meier-Lenschow</b>, Freising, welche Ursachen und Therapiemöglichkeiten es für Lymphödeme im Kopf-Hals-Bereich gibt. Die häufigsten Gründe seien Krebserkrankungen und -therapien. Rund 70 % der Behandelten hätten nach einer Krebstherapie im Bereich des Kopfes und Halses ein Lymphödem entwickelt. Der für die Lebensqualität so wichtige Schluckvorgang sei dadurch oft stark eingeschränkt, wie in einem endoskopischen Video zu sehen war. Als wirksame Therapien nannte der HNO-Arzt Akupunktur, submentale Liposuktion, Low Level Laser, Eigentherapie, Kompressionsbinden, KPE und einen operativen Lymphgefäßersatz.</p>
<p><b>Sandra Völler</b>, Osnabrück, stellte „ASEK: Initiales Entstauungskonzept in strukturschwachen Versorgungsregionen“ vor. Eine regional schwache Versorgungsstruktur für Lymphödeme überlaste die Wartezimmer der Gefäßchirurgie durch Lymphödem-Betroffene. Die Einrichtung einer Lymphsprechstunde und einer stationären Patientengruppe einmal im Monat hätte die Situation für alle erleichtert. Bei ASEK stehe die Entstauungsphase als initiale Behandlung im Fokus. Nach acht Tagen mit Labordiagnostik, IPK und MLD, Kompressionsbandagierung, Bewegungsbad und Gymnastik in der Gruppe, Atemtraining, Ernährungsberatung und -protokoll, Ausmessen und Bestrumpfung würden die Patientinnen und Patienten mit Infos zum Selbstmanagement und über ein Überleitungsmanagement in die ambulante Therapie entlassen.</p>
<p><b>Oliver Gültig</b>, Aschaffenburg, gab einen Einblick in die „Innovation Kompression in der ambulanten Therapie“. Denn gerade mit der Mikromassage-Mobilisation seien sehr gute Entstauungserfolge zu erzielen. Die große Materialvielfalt von Schaumstoffbinden über hochdichte und wellige Schaumstoffe bis hin zu Lymphpads ermögliche eine individuelle Versorgung. Die objektiven Vorteile seien eine hohe Mikromassage-Wirkung, eine hohe Stiffness trotz Mittelzugbinden und Druckerhalt über den Tag. Die Patientinnen und Patienten würden sich über einen angenehmen Druck, eine hohe Beweglichkeit und einen guten Halt ohne Rutschen freuen. MAKs und Nachtlösungen seien sinnvolle Ergänzungen, so der Lymphtherapeut.</p>
<p>In die Welt der „Stolpersteine der Flachstrick-Kompressionstherapie in der GKV-Welt“ entführte das Auditorium <b>Ralph Martig</b>, Freiburg. Auch wenn die Qualität und Wirksamkeit der Leistungen dem allgemein anerkannten Stand der Medizinerkenntnisse zu entsprechen hätten, müssten Leistungen ausreichend, zweckmäßig und wirtschaftlich sein. Vertraglich verbunden seien die bzw. der Versicherte mit der Krankenversicherung und das Sanitätshaus mit der Versicherung. Eingereicht würde immer ein „Sandwich“ aus Antrag der Betroffenen und Kostenvoranschlag auf Basis der Verträge zwischen Versicherung und Sanitätshaus. Der Prokurist und kaufmännische Leiter eines Sanitätshauses betonte zum Abschluss, dass auf dem Hilfsmittel-Rezept immer Diagnose, Bezeichnung nach Maßgabe des Hilfsmittelverzeichnisses, Anzahl und Konfiguration stehen müssten.</p>
<p>Die Veranstaltung überzeugte durch namhafte Referentinnen und Referenten aus Deutschland, Schweiz und den USA. Sie ließen mehr als 330 Teilnehmende aus Deutschland, Österreich, Schweiz und Belgien den Lymphkliniktag als praxisrelevante Fortbildung erleben.</p>
<p>Mit großer Freude kündigten die Kongress-Verantwortlichen die 2. Földiklinik-Tage am 16. und 17. Mai 2025 an. Am nächsten Symposium im Hochschwarzwald können sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf internationale Referierende mit Themen rund um das Lymphödem und dessen Therapie freuen.</p>
<p>Mehr zu den Veranstaltungen der Juzo Akademie finden Sie unter <a href="http://www.juzo.de/akademie" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">juzo.de/akademie</a>.</div>
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<p>Juzo mit Hauptsitz im bayerischen Aichach wurde 1912 in Zeulenroda (Th&uuml;ringen) gegr&uuml;ndet und besch&auml;ftigt weltweit &uuml;ber 1.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Mit der Schwesterfirma in den USA und den verschiedenen Tochterfirmen und Vertriebsorganisationen in Europa, Kanada und Brasilien bedient der Hersteller medizinischer Hilfsmittel einen internationalen Markt. Als Spezialist mit &uuml;ber 100 Jahren Erfahrung in der Kompressionstherapie hat Juzo es sich zur Aufgabe gemacht, die Lebensqualit&auml;t der Behandelten zu verbessern und Beschwerden nachhaltig zu lindern. Daf&uuml;r produziert das Unternehmen innovative Produkte &ndash; gr&ouml;&szlig;tenteils &bdquo;Made in Germany&ldquo; &ndash; aus den Bereichen Phlebologie, Lymphologie, Narbenmanagement und Orthop&auml;die wie Kompressionsversorgungen in Rund- und Flachstrick sowie Bandagen und Orthesen. Neben den Produkten der Fachhandels-Marke Juzo gibt es die Juzo Akademie mit Fortbildungen f&uuml;r den medizinischen Fachhandel, die Marke sportomedix mit hochfunktionellen Produkten f&uuml;r ambitionierte Sportlerinnen und Sportler sowie die Marke EquiCrown mit medizinischen Kompressionsbandagen f&uuml;r Pferde. Mit Hightech, Handarbeit und Herzblut arbeitet die Belegschaft bei Juzo an innovativen und individuellen L&ouml;sungen f&uuml;r mehr Lebensfreude in Bewegung. Weitere Infos unter juzo.de</p>
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		<title>9. Lymphkliniktag Wolfsberg</title>
		<link>https://www.reporterbox.de/2024/05/15/9-lymphkliniktag-wolfsberg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Julius Zorn]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 May 2024 15:46:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medizintechnik]]></category>
		<category><![CDATA[adipositas]]></category>
		<category><![CDATA[gold]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 19. und 20. April 2024 fand der 9. Lymphkliniktag Wolfsberg im KUSS Kongress &#38; Eventcenter in Wolfsberg, Österreich, unter der Leitung von Prim. Dr. med. Christian Ure, em. Prim. Dr. med. Walter Döller und OÄ Dr. med. Berit Seeland statt. Die Behandlungsmöglichkeiten und -maßnahmen der konservativen Therapie des Lymphödems standen zur Diskussion und es [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Am 19. und 20. April 2024 fand der 9. Lymphkliniktag Wolfsberg im KUSS Kongress &amp; Eventcenter in Wolfsberg, Österreich, unter der Leitung von <b>Prim. Dr. med. Christian Ure, em. Prim. Dr. med. Walter Döller </b>und<b> OÄ Dr. med. Berit Seeland</b> statt. Die Behandlungsmöglichkeiten und -maßnahmen der konservativen Therapie des Lymphödems standen zur Diskussion und es galt aufzuzeigen, wie sie mit chirurgischen Maßnahmen kombiniert werden können. Ergänzend referierten die Vortragenden aus Österreich, Belgien, Deutschland und Italien darüber, welche Konzepte und Therapien bewährt sind, welche neuen Ansätze es in der Medizin und Forschung gibt und wie sich diese mit den Teilhabezielen der Patientinnen und Patienten vereinen lassen.</p>
<p>Der Lymphkliniktag wurde mit einem Rückblick auf dessen Entwicklung eingeläutet. Die Veranstaltung hat mal ganz klein mit 30 bis 40 Personen begonnen. Im Laufe der Jahre sei der Bedarf, sich über das Lymphödem und dessen Therapie auszutauschen, kontinuierlich gewachsen. Seit diesem Jahr findet der Lymphkliniktag in den Kongresssprachen Deutsch, Englisch und Französisch statt, so dass Gäste aus insgesamt 12 Ländern begrüßt werden konnten. Jürgen Gold, Geschäftsführer der Firma Juzo, freute sich über die vielen Gäste aus Ärzteschaft, Therapie und Fachhandel.</p>
<p>Das Symposium war in drei Themenschwerpunkte unterteilt. Im Anschluss an das Vortragsprogramm gab es die Möglichkeit, die Lymphklinik Wolfsberg zu besuchen und vor Ort Einblicke in die Praxis zu erhalten.</p>
<p><b>I. Physikalische, konservative Therapie</b></p>
<p><b>Univ.-Prof. Dr. med. Richard Crevenna, MBA, MMSc, </b>Wien, Österreich, hatte seinen Vortrag zu den Möglichkeiten der physikalischen Medizin aus Sicht des Allgemeinen Krankenhauses vorab per Video eingereicht. Der Präsident der österreichischen Lymph-Liga stellte die Bestandteile der Rehabilitation von Empowerment und Psychologie Tele-Rehabilitation vor und forderte eine interdisziplinäre und multiprofessionelle Zusammenarbeit.</p>
<p><b>Prim. Dr. med. Gert Apich</b>, Klagenfurt, Österreich, zeigte anhand von Messdaten aus Wolfsberg und Klagenfurt die unterschiedlichen Möglichkeiten der ambulanten und der stationären lymphologischen Rehabilitation auf. Im Rahmen einer Lymphstudie wurden Blutwerte vor und nach der manuellen Lymphdrainage (MLD) miteinander verglichen, um die Resultate der Drainage zu</p>
<p>verdeutlichen. Zur Verbesserung der Lymphangiomotorik, Schmerzkontrolle und Lebensqualität kämen neben der MLD auch verschiedene Kompressionsversorgungen, additive physikalische Therapien sowie Mechanotherapie und Bewegungstherapie zum Einsatz.</p>
<p><b>Prim. Dr. med. Roland Celoud, S.F.E.B.PRM., </b><b>MSc</b>, Horn, Österreich, zeigte die Vorzüge der neuen ICF-Codierung gegenüber der bisher üblichen ICD-Codierung der WHO. ICD gebe lediglich Aufschluss über die Körperfunktionen und -strukturen. Die International Classification of Functioning, Disability and Health (ICF) berücksichtige hingegen auch die Folgen von Krankheiten in Bezug auf Körperfunktionen, Aktivitäten und Teilhabe. Darum sei die ICF der Schlüssel zur Erfassung und Dokumentation der individuellen Rehabilitations- und Partizipationsziele.</p>
<p>In einer Liveschaltung aus der Charité – Universitätsmedizin Berlin präsentierte <b>PD Dr. med. Anett Reißhauer</b>, Leitung Arbeitsbereich physikalische Medizin, aktuelle Studienergebnisse zu Kompression und Bewegung beim Lymphödem. Im Bereich der Kompressionsbandagierung wurde ein neues Polstermaterial aus Schaumstoff untersucht, welches die Druckverteilung optimiere und gegenüber dem in der Praxis häufig verwendeten Wattematerial sogar ökologischer und ökonomischer sei. Medizinische adaptive Kompressionssysteme (MAK) seien eine sinnvolle Ergänzung der Kompressionstherapie, die eine flexiblere und individuellere Versorgung der Patientinnen und Patienten ermöglichen würde.</p>
<p>Zum Thema „Drücke unter verschiedenen Kompressionsversorgungen“ informierte <b>Prof. Jean-Paul Belgrado, PhD</b>, Brüssel, Belgien, und zeigte Stärken und Schwächen unterschiedlicher Druckmessmethoden auf. Besonders interessant sei der Unterschied im subjektiven Empfinden von Kompressionsdruck und Wasserdruck. Bei einer Wassertiefe von einem Meter entstehe ein nicht spürbarer Druck von bis zu 100 mmHg. Dieser Druck würde bei Kompressionsversorgungen sogar als schmerzhaft und gefährlich eingestuft. Beim Tragen von Kompressionsbekleidung im Wasser addiere sich der Kompressionsdruck der Versorgung und der Wasserdruck.</p>
<p><b>Prof. Dr. med. Karsten Knobloch, FACS</b>, Hannover, erklärte, dass die Stoßwellentherapie kongenial in der Therapie des sekundären Lymphödems einzusetzen sei, da es das VEGF-C Protein simuliere und damit nebenwirkungsfrei die Lymphangiogenese anrege. Studien zeigten, dass jene Therapieform die klassische Lymphödemtherapie nach lymphmikrochirurgischen Eingriffen ergänzen könne und dadurch Volumenreduktion, positive Auswirkungen auf die Elastizität der Haut sowie eine verbesserte Hautdicke erzielt würden.</p>
<p>Den Zusammenhang zwischen psychischer Belastung und dem Kohärenzsinn, bestehend aus den drei Faktoren Verstehbarkeit, Handhabbarkeit und Sinnhaftigkeit, stellte <b>Katharina Loibnegger-Traußing, MSc</b>, Wien, Österreich, vor. Die Psychologin präsentierte zudem eine Studie, die ergab, dass Patientinnen und Patienten ihre eigene körperliche Gesundheit besser einschätzen könnten, je höher ihr Kohärenzsinn sei. Da die psychische und körperliche Gesundheit stark miteinander verbunden seien, sollte in Behandlungsgesprächen der Kohärenzsinn der Betroffenen besonders gestärkt werden.</p>
<p>Das Team des 9. Lymphkliniktages Wolfsberg lud anschließend zum gemeinsamen Abendessen und Austausch ein.</p>
<p><b>II. Diagnostik und Therapie kindlicher Lymphödeme</b></p>
<p>Der zweite Tag startete mit der Diagnostik und Therapie kindlicher Lymphödeme unter dem Vorsitz von <b>Dott. Alberto Onorato, PhD</b>, Udine, Italien, und <b>Andrzej Szuba, MD, PhD</b>, Breslau, Polen. Dabei wurde auf die Diskrepanz zwischen Theorie und Praxis zu Genetik und Malformationen eingegangen. Abschließend kritisierten die Vorsitzenden das Fehlen einheitlicher Standards zur Diagnosestellung und Behandlung von Lymphödemen bei Kindern in vielen Ländern.</p>
<p><b>Prof. Jean-Paul Belgrado, PhD</b>, Brüssel, Belgien, erörterte die Problematik von konventionellen Diagnosetechniken bei Kindern mit Lymphödem, da jene nicht immer verlässlich seien. Der Referent stellte alternative Untersuchungsmöglichkeiten vor und empfahl, diese zu kombinieren. So könne eine gesicherte Diagnosefindung stattfinden.</p>
<p>In seinem Vortrag zu genetischen Aspekten zeigte <b>Prof. Miikka Vikkula, MD, PhD</b>, Brüssel, Belgien, dass das primäre Lymphödem genetisch heterogen sei und lymphatische Malformationen sporadisch auftreten könnten. Auffällig sei zudem, dass bei 88 % der weiblichen und nur bei 23 % der männlichen Patienten ein Lymphödem entstehe, wenn monogenetische Veranlagungen vorlägen.</p>
<p>Welche Besonderheiten es bei der ambulanten Betreuung von Kindern und Jugendlichen mit Lymphödem zu beachten gebe, vermittelte <b>Eva-Maria Streicher</b>, München. Dabei hob die Physio- und Ödem-Therapeutin die Relevanz der 5. Säule der komplexen physikalischen Entstauungstherapie (KPE), des Selbstmanagements, hervor, wobei dieses meist von den Eltern ausgeführt würde. Dabei sei die aktive Einbeziehung der Kinder genauso wichtig wie die ausführliche Schulung der Eltern, um die Motivation der kleinen Patientinnen und Patienten zu fördern.</p>
<p><b>Prof. Laurence M. Boon, MD, PhD</b>, Brüssel, Belgien, präsentierte neue Therapien bei Lymphatischen Malformationen. Dabei sei eine multidisziplinäre Zusammenarbeit notwendig, da konventionelle Behandlungen wie Sklerotherapie, Phlebografie oder chirurgische Eingriffe an ihre Grenzen stößen. Anschließend bestätigte sie die Wirksamkeit des Medikaments Sirolimus anhand einer durchgeführten Studie.</p>
<p><b>III. Comorbiditäten und Differntialdiagnosen</b></p>
<p>Den dritten Teil des Symposiums startete<b> Univ. Prof. Dr. med. Lars-Peter Kamolz, MSc, </b>Graz, Österreich, mit seinem Vortrag zur Behandlung von Verbrennungen bei Kindern und Jugendlichen. Hier beschrieb er, dass eine der häufigsten Ursachen für Verbrühungen und Verbrennungen bei Kindern der Kontakt mit Haushaltsgegenständen wie z. B. der Herdplatte oder dem Stromkabel sei. Das Ausmaß der Verletzung sei dabei von der Temperatur, Lokalisation, Ausdehnung, Tiefe und der Verbrennungsart abhängig. Um Problemen bei der Narbenbildung vorgreifen zu können, würden in der Praxis Kompressionstherapie, Kortison-Injektionen, Silikonprodukte etc. zum Einsatz kommen.</p>
<p><b>Dr. med. Gabriele Faerber</b>, Hamburg, fokussierte sich auf den Lebensstil und die Ernährung. Die Adipositas beeinflusse die lymphatische Funktion und verursache eine Verschlechterung aller Arten von Lymphödemen. Neben der spezifischen Lymphtherapie sei eine Ernährungs- und Lebensstilintervention notwendig, um die Hyperinsulinämie und die chronische Inflammation zu vermeiden bzw. zu reduzieren. Eine ketogene Ernährung sei laut Dr. med. Faerber einen Versuch wert und könne sowohl bei Lymphödemen als auch bei Adipositas empfohlen werden.</p>
<p><b>Dr. med. Bianca-Karla Itariu, PhD</b>, Wien, Österreich, erklärte in ihrem Vortrag, dass bei Lymphödem und Adipositas zwei Welten aufeinanderträfen. Bei Patientinnen und Patienten mit beiden Krankheitsbildern würden sich beide reziprok bedingen und den Verlauf verkomplizieren. Die Referentin führte weiter aus, dass trotz neuer Leitlinien zum konservativen Management von Adipositas noch weiterer Forschungsbedarf bestehe, da es noch viele Fragen und Unklarheiten zu den komplexen Hintergründen beider Krankheiten gebe.</p>
<p>In seinem Vortrag „Lymphödem und Comorbiditäten – Diagnostik und Therapiemöglichkeiten bei komplexen Fällen“ stellte <b>Andrzej Szuba, MD, PhD</b>, Breslau, Polen, unterschiedliche Fallbeispiele von Begleiterkrankungen vor. Des Weiteren klärte der Mediziner über Mythen zu Kontraindikationen von Kompressionstherapie auf, da diese tatsächlich, neben der Wundpflege, zu den wichtigsten Behandlungsmethoden gehöre.</p>
<p>In ihrem Vortrag zum transversalen Druck stellten <b>Dr. med. Alfred Obermayer </b>und<b> Ing. Reinhard Bauer</b>, beide aus Melk, Österreich, ihre sogenannte „Sackerl-Theorie“ vor. Hierbei würde der transversale Druck durch Gravitation, welche durch die lymphpflichtige Last entstehe, hervorgerufen. Als konservative Therapieform informierten die beiden Referenten über die Kompressionstherapie mittels Wasser, die durch ein Dynamic Hydrostatic Compression System umgesetzt würde.</p>
<p>Zum Abschluss des dritten Themenblocks präsentierte <b>Assoc.-Prof. Dr. med. Giacomo Rossitto</b>, MD, PhD, Padua, Italien, die „lymphatische Homöostase bei cardio-reno-vaskulären Erkrankungen“. Dabei stellte der Kardiologe Studienergebnisse zum Vorkommen von Natrium im Körper vor und demonstrierte, dass eine klare Differenzierung zwischen Schwellungen bei Herzinsuffizienz und Lymphödemen nicht immer möglich sei.</p>
<p>Die Veranstaltung überzeugte durch namhafte Referentinnen und Referenten aus Deutschland, Österreich, Italien und Belgien. Sie ließen mehr als 250 internationale Teilnehmende aus Österreich, Deutschland, Schweiz, Polen, Belgien, Kroatien, Tschechien, Italien, Slowakei, Slowenien, Spanien und Ungarn den Lymphkliniktag als praxisrelevante Fortbildung erleben. Mit großer Freude kündigten die Kongress-Verantwortlichen den 10. Lymphkliniktag am 25. und 26. April 2025 an. Am nächsten Symposium in Wolfsberg werde der Fokus auf Innovation in Diagnose und Theraphie wie auch auf Informationen zu der neuen Leitlinie Lipödem und der noch in Bearbeitung stehenden S3-Leitlinie Lymphödem liegen.</p>
<p>Mehr zu den Veranstaltungen der Juzo Akademie finden Sie unter <a href="http://www.juzo.de/akademie" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">juzo.de/akademie</a></div>
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<div>Über die Julius Zorn GmbH</div>
<p>Juzo mit Hauptsitz im bayerischen Aichach wurde 1912 in Zeulenroda (Th&uuml;ringen) gegr&uuml;ndet und besch&auml;ftigt weltweit &uuml;ber 1.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Mit der Schwesterfirma in den USA und den verschiedenen Tochterfirmen und Vertriebsorganisationen in Europa, Kanada und Brasilien bedient der Hersteller medizinischer Hilfsmittel einen internationalen Markt. Als Spezialist mit &uuml;ber 100 Jahren Erfahrung in der Kompressionstherapie hat Juzo es sich zur Aufgabe gemacht, die Lebensqualit&auml;t der Behandelten zu verbessern und Beschwerden nachhaltig zu lindern. Daf&uuml;r produziert das Unternehmen innovative Produkte &ndash; gr&ouml;&szlig;tenteils &bdquo;Made in Germany&ldquo; &ndash; aus den Bereichen Phlebologie, Lymphologie, Narbenmanagement und Orthop&auml;die wie Kompressionsversorgungen in Rund- und Flachstrick sowie Bandagen und Orthesen. Neben den Produkten der Fachhandels-Marke Juzo gibt es die Juzo Akademie mit Fortbildungen f&uuml;r den medizinischen Fachhandel, die Marke sportomedix mit hochfunktionellen Produkten f&uuml;r ambitionierte Sportlerinnen und Sportler sowie die Marke EquiCrown mit medizinischen Kompressionsbandagen f&uuml;r Pferde. Mit Hightech, Handarbeit und Herzblut arbeitet die Belegschaft bei Juzo an innovativen und individuellen L&ouml;sungen f&uuml;r mehr Lebensfreude in Bewegung. Weitere Infos unter juzo.de</p>
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		<title>Juzo Competence Center in Warschau eröffnet</title>
		<link>https://www.reporterbox.de/2024/01/25/juzo-competence-center-in-warschau-eroeffnet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Julius Zorn]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Jan 2024 09:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein neues Diagnosezentrum, das Juzo Competence Center (JCC), hat Ende vergangenen Jahres in Warschau seine Türen geöffnet. Das Zentrum bietet eine hochkompetente Diagnose und eine exakt auf die ermittelte Situation der Behandelten abgestimmte Therapieempfehlung für lymphologische und phlebologische Erkrankungen an. Auf Wunsch wird natürlich auch bei der Vermittlung kompetenter Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner für die Weiterbehandlung geholfen. [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Ein neues Diagnosezentrum, das Juzo Competence Center (JCC), hat Ende vergangenen Jahres in Warschau seine Türen geöffnet. Das Zentrum bietet eine hochkompetente Diagnose und eine </b><b>exakt auf die ermittelte Situation der Behandelten abgestimmte Therapieempfehlung für lymphologische und phlebologische Erkrankungen an. Auf Wunsch wird natürlich auch bei der Vermittlung kompetenter Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner für die Weiterbehandlung geholfen.</b></p>
<p>Fachleute, die sich mit lymphologischen und phlebologischen Erkrankungen gut auskennen, sind in Polen nicht leicht zu finden und Patientinnen und Patienten müssen häufig bis zu einem Jahr auf einen Termin warten. Zudem verfügen viele Praxen schlicht und einfach nicht über die kostspielige Ausrüstung für eine differenzierte Diagnose. Genau hier setzt das JCC mit seiner Leistung an: Es bietet eine umgehende Diagnostik und beschleunigt so den Einstieg in die Therapie.</p>
<p>Mit hochspezialisierten Geräten sorgt das JCC für modernste Diagnosemöglichkeiten. Darunter befindet sich ein Ultraschallgerät, das auch kleinste Gefäße darstellen kann. Mit einer Spezialkamera zur Indocyaningrün (ICG)-Lymphografie kann der Lymphabfluss durch die Haut der Behandelten sichtbar gemacht werden. Darüber hinaus werden die Instrumente zur Diagnose durch Tests wie Durometrie, Tonometrie, Bioimpedanzspektrometrie (BIAS), Messung des Wassergehalts der Haut und des subkutanen Gewebes sowie Thermografie vervollständigt. Das ist die Basis für genauere Befunde und zur Planung operativer Eingriffe. Außerdem gibt es einen Vialux Messplatz zur vollautomatischen Vermessung der Patientinnen und Patienten als ideale Grundlage für die passgenaue Herstellung von Kompressionsversorgungen nach Maß, wie sie von der Firma Juzo, dem Experten für Flachstrickkompression, gefertigt werden.</p>
<p>Sławomir Pyszniak, der Leiter des Zentrums, hebt hervor: Das Diagnostikzentrum für Lymph- und Venenerkrankungen &#8211; JCC sei eine landesweit, aber auch europaweit einzigartige Einrichtung, die sich auf die Durchführung einer umfassenden Funktionsdiagnostik spezialisiert habe und darauf aufbauend den Patientinnen und Patienten den effektivsten personalisierten therapeutischen Weg der konservativen oder operativen Behandlung anbiete.</p>
<p>Das Zentrum ist verkehrsgünstig im Südwesten Warschaus gelegen und kann damit aus allen Landesteilen gut erreicht werden. Das Team des Diagnosezentrums für lymphatische und venöse Abflussstörungen besteht aus: Dr. hab. n. med. prof. LUM Marek Iłżecki &#8211; Spezialist für Gefäßchirurgie und Angiologie, Marzanna Zaleska, MD &#8211; Fachberaterin für Physiotherapie und Lymphologie, Natalia Krześniak, MD &#8211; Fachärztin für plastische Chirurgie, Dr. med. Tomasz Dobrowolski &#8211; Facharzt für Gefäßchirurgie, Michał Juszyński, MD &#8211; Facharzt für Gefäßchirurgie, nur. Jolanta Sierakowska &#8211; examinierte Lymphtherapeutin und dem Leiter des Zentrums Sławomir Pyszniak, MD &#8211; Facharzt für medizinische Biophysik, Facharzt für Biomedizintechnik.</p>
<p>Niedergelassene Medizinerinnen und Mediziner, die Verdachtsfälle mit ungesicherter Diagnose haben, können diese an das JCC überweisen. Das JCC unterstützt bei der Erstellung eines qualifizierten Befundes, zeigt die Optionen für eine ideale Therapie auf und stellt gegebenenfalls den Kontakt zu Spezialistinnen und Spezialisten für die weiterführende Behandlung her.</p>
<p>Außerdem sieht sich das JCC als Wissens- und Kompetenzzentrum. Es verfügt über einen Schulungsraum und wird zukünftig regelmäßig Fachkräfte zum fachlichen Austausch sowie zur Fort- und Weiterbildung einladen. Es ist ein wichtiger Schritt in der Verbesserung der Versorgung von Patientinnen und Patienten mit lymphologischen und phlebologischen Erkrankungen in Polen.</p>
<p>Das JCC in Warschau ist weltweit das erste von Juzo ins Leben gerufene Diagnosezentrum und als internationales Pilotprojekt angedacht. Es ist geplant dieses Konzept zukünftig auch in andere Länder zu übertragen, um die Situation für die Patientinnen und Patienten hinsichtlich Diagnosequalität und Behandlungsbeginn zu verbessern.</p></div>
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<div>Über die Julius Zorn GmbH</div>
<p>Juzo mit Hauptsitz im bayerischen Aichach wurde 1912 in Zeulenroda (Th&uuml;ringen) gegr&uuml;ndet und besch&auml;ftigt weltweit &uuml;ber 1.200 Besch&auml;ftigte. Mit der Schwesterfirma in den USA und den verschiedenen Tochterfirmen und Vertriebsorganisationen in Polen und anderen L&auml;ndern Europas bedient der Hersteller medizinischer Hilfsmittel einen internationalen Markt. Als Spezialist mit &uuml;ber 100 Jahren Erfahrung in der Kompressionstherapie hat Juzo es sich zur Aufgabe gemacht, die Lebensqualit&auml;t der Patientinnen und Patienten zu verbessern und Beschwerden nachhaltig zu lindern. Daf&uuml;r produziert das Unternehmen innovative Produkte gr&ouml;&szlig;tenteils &bdquo;Made in Germany&ldquo; aus den Bereichen Phlebologie, Lymphologie, Narbenmanagement und Orthop&auml;die wie Kompressionsversorgungen in Rund- und Flachstrick sowie Bandagen und Orthesen. Neben den Produkten der Fachhandelsmarke Juzo gibt es die Juzo Akademie mit Fortbildungen u. a. f&uuml;r den medizinischen Fachhandel, die Marke sportomedix mit hochfunktionellen Produkten f&uuml;r ambitionierte Sportlerinnen und Sportler und die Marke EquiCrown mit medizinischen Kompressionsbandagen f&uuml;r Pferde. Mit Hightech, Handarbeit und Herzblut fertigen die Mitarbeitenden bei Juzo fortschrittliche und individuelle L&ouml;sungen f&uuml;r mehr Lebensfreude in Bewegung. Weitere Infos unter juzo.de</p>
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<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Azubis starten bei Juzo ins Berufsleben</title>
		<link>https://www.reporterbox.de/2023/09/07/azubis-starten-bei-juzo-ins-berufsleben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Julius Zorn]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Sep 2023 06:35:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[aichach]]></category>
		<category><![CDATA[ausbildung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Acht Auszubildende haben am 01. September 2023 ihre Ausbildung bei Juzo in Aichach begonnen. Vier von ihnen entschieden sich für den Beruf des Industriekaufmanns bzw. der Industriekauffrau. Die IT-Abteilung wird ab sofort verstärkt durch einen Fachinformatiker für Systemintegration. Ein Azubi unterstützt als Kaufmann für Dialogmarketing das Team des Kundenservice und zwei junge Menschen starten als Industriemechaniker. [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Acht Auszubildende haben am 01. September 2023 ihre Ausbildung bei Juzo in Aichach begonnen. Vier von ihnen entschieden sich für den Beruf des Industriekaufmanns bzw. der Industriekauffrau. Die IT-Abteilung wird ab sofort verstärkt durch einen Fachinformatiker für Systemintegration. Ein Azubi unterstützt als Kaufmann für Dialogmarketing das Team des Kundenservice und zwei junge Menschen starten als Industriemechaniker.</p>
<p>Zusammen mit den Auszubildenden aus dem 2. und 3. Lehrjahr verbrachten sie bereits zwei spannende Tage im Unternehmen: Am Freitag erfuhren die neuen Azubis viel Wissenswertes rund um den Start in ihr Berufsleben in der IHK-Schulung „Vom Schüler zum Azubi“. Am Montag lernten sie sich bei kleinen Spielen besser kennen und die beiden Azubi-Sprecherinnen stellten den Neuen das Unternehmen anhand einer Firmenpräsentation genauer vor. Anschließend zeigten sie ihnen die beiden Juzo Standorte in Aichach in einer Werksführung. Am kommenden Freitag fahren alle Auszubildenden nach München und erkunden mit einer digitalen Schnitzeljagd die Stadt.</p>
<p>„Damit der Start für unsere Berufsanfänger reibungslos läuft, stehen ihnen die jeweiligen Ausbilder sowie die Azubis der höheren Lehrjahre jederzeit mit Rat und Tat zur Seite“, so Nadine Cieslar, Ausbildungsleiterin bei Juzo. „Wir alle wünschen unseren neuen Kolleginnen und Kollegen viele spannende Momente und erfolgreiche Jahre bei uns.“</p></div>
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<div>Über die Julius Zorn GmbH</div>
<p>Juzo mit Hauptsitz im bayerischen Aichach wurde 1912 in Zeulenroda (Th&uuml;ringen) gegr&uuml;ndet und besch&auml;ftigt weltweit &uuml;ber 1.100 Besch&auml;ftigte. Mit der Schwesterfirma in den USA und den verschiedenen Tochterfirmen und Vertriebsorganisationen in Europa und Kanada bedient der Hersteller medizinischer Hilfsmittel einen internationalen Markt. Als Spezialist mit &uuml;ber 100 Jahren Erfahrung in der Kompressionstherapie hat Juzo es sich zur Aufgabe gemacht die Lebensqualit&auml;t der Patientinnen und Patienten zu verbessern und Beschwerden nachhaltig zu lindern. Daf&uuml;r produziert das Unternehmen innovative Produkte gr&ouml;&szlig;tenteils &bdquo;Made in Germany&ldquo; aus den Bereichen Phlebologie, Lymphologie, Narbenmanagement und Orthop&auml;die wie Kompressionsversorgungen in Rund- und Flachstrick sowie Bandagen und Orthesen. Neben den Produkten der Fachhandelsmarke Juzo gibt es die Juzo Akademie mit Fortbildungen u.a. f&uuml;r den medizinischen Fachhandel, die Marke sportomedix mit hochfunktionellen Produkten f&uuml;r ambitionierte Sportlerinnen und Sportler und die Marke EquiCrown mit medizinischen Kompressionsbandagen f&uuml;r Pferde. Mit Hightech, Handarbeit und Herzblut fertigen die Mitarbeitenden bei Juzo fortschrittliche und individuelle L&ouml;sungen f&uuml;r mehr Lebensfreude in Bewegung. Weitere Infos unter juzo.de</p>
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		<title>8. Lymphkliniktag Wolfsberg</title>
		<link>https://www.reporterbox.de/2023/07/13/8-lymphkliniktag-wolfsberg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Julius Zorn]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Jul 2023 06:55:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medizintechnik]]></category>
		<category><![CDATA[adipositas]]></category>
		<category><![CDATA[bonn]]></category>
		<category><![CDATA[han]]></category>
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		<category><![CDATA[msc]]></category>
		<category><![CDATA[patienten]]></category>
		<category><![CDATA[therapiekriterien]]></category>
		<category><![CDATA[wiederer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 14. und 15. April 2023 fand der 8. Lymphkliniktag Wolfsberg unter der wissenschaftlichen Leitung von em. Prim. Dr. med. Walter Döller, Wolfsberg, Österreich, statt. Der diesjährige Lymphkliniktag stand unter dem Leitthema „Lymphödem &#8211; Lipödem – Adipositas &#8211; Der Wert biometrischer Daten“. Wie Kongressleiter und Abteilungsvorstand der Lymphklinik im Landeskrankenhaus Wolfsberg, Österreich, Prim. Dr. med. [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Am 14. und 15. April 2023 fand der 8. Lymphkliniktag Wolfsberg unter der wissenschaftlichen Leitung von <b>em. Prim. Dr. med. Walter Döller</b>, Wolfsberg, Österreich, statt. Der diesjährige Lymphkliniktag stand unter dem Leitthema „Lymphödem &#8211; Lipödem – Adipositas &#8211; Der Wert biometrischer Daten“. Wie Kongressleiter und Abteilungsvorstand der Lymphklinik im Landeskrankenhaus Wolfsberg, Österreich, <b>Prim. Dr. med. Christian Ure</b>, in seinem Programm-Vorwort bereits angekündigt hatte, sei der Nachweis einer Effizienz der eingesetzten Mittel aufgrund der Herausforderungen bei der Versorgungsqualität und der Finanzierbarkeit des Gesundheitssystems eine durchaus nachvollziehbare Forderung an die Gesundheitsdienstleister. Leider sei der Wert biometrischer Daten, die für die Diagnostik und Outcome-Dokumentation bei Lymphödem, Lipödem und Adipositas erhoben würden, nicht immer eindeutig woraus sich ein breites Diskussionsspektrum ergibt.</p>
<p>Unterteilt war der im Wolfsberger Veranstaltungszentrum Kuss stattfindende Kongress in die Abschnitte Diagnostik und Messmethoden, Konservative Therapiekriterien und Chirurgische Therapiekriterien. Im Anschluss an die Vorträge folgten eine Führung durch die Lymphklinik und ein Workshop zur Sichtbarmachung der Lymphgefäße mittels ICG (Indocyaningrün)</p>
<p><b>1. Diagnostik und Messmethoden </b></p>
<p>Vorsitz des ersten Themenblocks hatten <b>Prof. Jean-Paul Belgrado, PhD</b>, Brüssel, Belgien, und <b>Dr. med. Klaus Schrader</b>, Hof.</p>
<p>Bereits hier wurde die Notwendigkeit einer Standardisierung bei Messungen von Lymphödemen aufgezeigt.</p>
<p><b>Prof. Jean-Paul Belgrado, PhD</b>, Brüssel, Belgien, eröffnete die Vortragsreihe mit dem Thema „Technische Neuerungen in der Messung biometrischer Daten“ und erläuterte, dass diverse Faktoren ausschlaggebend für das Ergebnis bei einer Lymphfluoroskopie seien. Dazu gehörten Kriterien wie z. B. die Injektionsstelle des Fluoreszenzmittels, die anschließende Aktivität des/der Patient*in – ruhig sitzen oder schnell gehen – sowie die Umgebungstemperatur. Diese Faktoren müsse man standardisieren, um die Resultate dieser bildgebenden Methode seriös vergleichen und dokumentieren zu können.</p>
<p>Der Humangenetiker und Arzt <b>Dr. rer. nat. Dr. med. René Hägerling</b>, Berlin, widmete sich der „Bedeutung molekulargenetischer Diagnostik für Diagnose und Therapie primärer Lymphödeme“. Anhand der Genetik zeigte er, dass „primäres Lymphödem nicht gleich primäres Lymphödem“ sei. Er betonte, wie wenig wir über mögliche Ursachen lymphatischer Dysfunktionen wüssten. Das menschliche Erbgut habe 46 Chromosomen, etwa 23.000 Gene und 3,27 Mrd. Basenpaare. In der Zytogenetik mache man sich auf die Suche nach einer Strukturveränderung, in der Molekulargenetik nach einem „Tippfehler“ – sprich nach einer Sequenzveränderung. Sowohl die Stufendiagnostik als auch die Differenzialdiagnostik sei von großer Bedeutung, auch bei der Einschätzung eines Wiederholungsrisikos zum Beispiel bei einem weiteren Kinderwunsch.</p>
<p>„Sonoelastographie: ein neues Werkzeug zum Nachweis der Gewebeelastizität bei Lymphödemen?“ – dies diskutierte <b>Dott. Alberto Onorato, PhD</b>, Udine.</p>
<p>Sein Kollege <b>PD Dr. med. Claus C. Pieper</b>, Bonn, ging näher auf die Bedeutung der MR Lymphangiographie im Vergleich zur Lymphszintigraphie beim Lymphödem zur Differentialdiagnostik, der Therapieplanung und Therapieerfolgskontrolle ein. Er plädierte für eine Etablierung eines Koordinatensystems zur besseren Evaluation.</p>
<p>In seinem Vortrag „Zielorientierte Rehabilitation: Der Stellenwert biometrischer Daten zur Erfassung der Funktionsfähigkeit nach ICF“ zeigte <b>EOA Dr. med. Klemens Fheodoroff</b>, Hermagor, Österreich, den Stellenwert biometrischer Daten auf, um das gesamte Spektrum von Rehabilitationsinterventionen abzubilden. Das gelte fürs Messen, Planen und Unterstützen.</p>
<p><b>II. Konservative Therapiekriterien</b></p>
<p>Der zweite Tag startete mit den konservativen Therapiekriterien unter dem Vorsitz von <b>Prim. Dr. med. Christian Wiederer</b>, Baden, Österreich, und Kongressleiter <b>Prim. Dr. med. Gert Apich</b>, Klagenfurt, Österreich.</p>
<p><b>Ao. Univ. Prof. Dr. med. univ. Erich Brenner</b>, Innsbruck, Österreich, ging dem Thema „BMI vs. WHtR (waist-to-height ratio) – Bedeutung und Widersprüchlichkeit bei unkritischer Anwendung biometrischer Daten“ auf den Grund. Er erläuterte die Vorteile der WHtR-Messung gegenüber herkömmlicher BMI-Werten.</p>
<p>Spannend war auch der Vortrag von <b>Univ.-Prof. Dr. Tim Hucho</b>, Köln, über den „Schmerz beim Lipödem – eine grundlegende, quantitativ sensorische Analyse“. Nach der Begriffserklärung der Weltschmerzorganisation sei Schmerz ein unangenehmes Sinnes- und Gefühlserlebnis, das mit einer tatsächlichen oder drohenden Gewebeschädigung verknüpft sei oder mit Begriffen einer solchen Schädigung beschrieben werde. Schmerz sei eine Emotion und entstehe im Gehirn, so der Schmerzforscher. Schmerz stamme aus den drei Quellen: die äußere physikalische, innere physiologische und psychosoziale Welt. Der Schmerz bleibe als gemeinsamer Nenner bei Lipödemen. In der QST Analyse hätte es keine Hinweise auf generelle entzündliche Veränderungen gegeben, aber es seien ein höherer Druckschmerz (PPT) und eine niedrigere Detektionsschwelle für Vibrationen (VDT) festzustellen.</p>
<p>Gesundheitspsychologin und klinische Psychologin<b> Katharina Loibnegger-Traußnig, MSc</b>, Wien, Österreich, schloss den zweiten Themenabschnitt mit einem Einblick in die aktuelle Studienlage zu „Psychometrische Daten – notwendige Ergänzung zu biometrischen Daten (Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile)“ ab. Nur so könne die Lebensqualität positiv beeinflusst werden. Die psychologische Behandlung sei kein „nice to have“. Eine fachlich fundierte und geprüfte Erfassung von psychischer Belastung sei dafür notwendig.</p>
<p><b>III. Chirurgische Therapiekriterien<br />
</b></p>
<p>Dem dritten und letzten Teil zu den chirurgischen Therapiekriterien saßen <b>em. Prim. Dr. med. Walter Döller</b>, Wolfsberg, Österreich, und <b>Assoc.-Prof. PD Dr. med. Chieh-Han John Tzou, MBA</b>, Wien, Österreich, vor.</p>
<p>Im ersten Vortrag beleuchtete <b>Univ. Prof. Dr. med. Gerhard Prager</b>, Wien, „Adipositas-assoziierte Lymphödeme – Entscheidungskriterien für Bariatrische Chirurgie“. Im Hinblick auf biometrische Daten bekräftigte er, „den Patienten in seiner Gesamtheit zu erfassen und nicht auf seinen BMI zu reduzieren!“</p>
<p><b>Dr. med. Jeremias Schmidt</b>, Bad Belzig, widmete seinen Vortrag dem Thema „Potential, Bedeutung und Anwendung biometrischer Daten bei der Indikationsstellung zur Liposuktion“.</p>
<p>Mit den „Entscheidungskriterien zur Lymph-Chirurgie und Indikatoren der Outcome-Daten“ befasste sich <b>Assoc.-Prof. PD Dr. med. Chieh-Han John Tzou, MBA</b>, Wien, Österreich.</p>
<p>Zum Abschluss der Vortragsreihe gab <b>Dr. med. Michael Oberlin</b>, Hinterzarten, einen Einblick in die Bedeutung und Grenzen der Erfassung biometrischer Daten in der Lymphologie.</p>
<p>Die Tagung wurde mit der Möglichkeit zur Besichtigung der Lymphklinik Wolfsberg beendet. Die Veranstaltung überzeugte durch namhafte Referent*innen aus Deutschland, Österreich, Italien und Belgien. Sie ließen mehr als 200 internationale Teilnehmende aus Österreich, Deutschland, Slowenien, Belgien, Italien, Tschechien, Polen, Kroatien, Slowakei und Ungarn den Lymphkliniktag als praxisrelevante Fortbildung erleben. Mit großer Freude kündigten die Kongress-Verantwortlichen den 9. Lymphkliniktag am 19. und 20. April 2024 mit dem Thema „Physikalische Therapie – komplex – complete – additiv – neue Trends“ an.</p>
<p>Mehr zu den Veranstaltungen der Juzo Akademie finden Sie unter <a href="http://www.juzo.de/akademie" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">juzo.de/akademie</a>.</p>
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<p>Juzo mit Hauptsitz im bayerischen Aichach wurde 1912 in Zeulenroda (Th&uuml;ringen) gegr&uuml;ndet und besch&auml;ftigt weltweit &uuml;ber 1.100 Mitarbeiter*innen. Mit der Schwesterfirma in den USA und den verschiedenen Tochterfirmen und Vertriebsorganisationen in Europa, Kanada und Brasilien bedient der Hersteller medizinischer Hilfsmittel einen internationalen Markt. Als Spezialist mit &uuml;ber 100 Jahren Erfahrung in der Kompressionstherapie hat Juzo es sich zur Aufgabe gemacht, die Lebensqualit&auml;t der Patient*innen zu verbessern und Beschwerden nachhaltig zu lindern. Daf&uuml;r produziert das Unternehmen innovative Produkte &ndash; gr&ouml;&szlig;tenteils &bdquo;Made in Germany&ldquo; &ndash; aus den Bereichen Phlebologie, Lymphologie, Narbenmanagement und Orthop&auml;die wie Kompressionsversorgungen in Rund- und Flachstrick sowie Bandagen und Orthesen. Neben den Produkten der Fachhandels-Marke Juzo gibt es die Juzo Akademie mit Fortbildungen f&uuml;r den medizinischen Fachhandel, die Marke sportomedix mit hochfunktionellen Produkten f&uuml;r ambitionierte Sportler*innen und die Marke EquiCrown mit medizinischen Kompressionsbandagen f&uuml;r Pferde. Mit Hightech, Handarbeit und Herzblut arbeiten die Mitarbeiter*innen bei Juzo an innovativen und individuellen L&ouml;sungen f&uuml;r mehr Lebensfreude in Bewegung. Weitere Infos unter juzo.de</p>
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		<item>
		<title>Preisverleihung „Innovationspreis Lymphologie“</title>
		<link>https://www.reporterbox.de/2023/06/26/preisverleihung-innovationspreis-lymphologie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Julius Zorn]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Jun 2023 14:31:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[adipositas]]></category>
		<category><![CDATA[bonn]]></category>
		<category><![CDATA[juzo]]></category>
		<category><![CDATA[lipödem]]></category>
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		<category><![CDATA[lymphologie]]></category>
		<category><![CDATA[med]]></category>
		<category><![CDATA[mrt]]></category>
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		<category><![CDATA[patientinnen]]></category>
		<category><![CDATA[radiologie]]></category>
		<category><![CDATA[reißhauer]]></category>
		<category><![CDATA[schäfer]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>
		<category><![CDATA[volumetriealgorithmus]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.reporterbox.de/2023/06/26/preisverleihung-innovationspreis-lymphologie/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Im Rahmen des 12. Berliner Lymphologischen Symposiums verlieh das Unternehmen Julius Zorn GmbH zusammen mit dem Arbeitsbereich Physikalische Medizin der Charité-Universitätsmedizin Berlin am 22.4.2023 den ersten „Innovationspreis Lymphologie“ an Dr. med. Jana Schäfer, Bonn, und ihre Arbeit zum Vergleich von KI-basierten MRT-Daten und optisch gemessenen 3D-Daten. Aus den 13 eingereichten Arbeiten wählte die internationale, hochkarätig [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.reporterbox.de/2023/06/26/preisverleihung-innovationspreis-lymphologie/" data-wpel-link="internal">Preisverleihung „Innovationspreis Lymphologie“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.reporterbox.de" data-wpel-link="internal">Reporterbox</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Im Rahmen des 12. Berliner Lymphologischen Symposiums verlieh das Unternehmen Julius Zorn GmbH zusammen mit dem Arbeitsbereich Physikalische Medizin der Charité-Universitätsmedizin Berlin am 22.4.2023 den ersten <b>„Innovationspreis Lymphologie“</b> an <b>Dr. med. Jana Schäfer</b>, Bonn, und ihre Arbeit zum Vergleich von KI-basierten MRT-Daten und optisch gemessenen 3D-Daten.</p>
<p>Aus den 13 eingereichten Arbeiten wählte die internationale, hochkarätig besetzte Jury das Projekt von Dr. Jana Schäfer mit dem Titel „Evaluation eines KI-basierten Volumetriealgorithmus für MRT-Daten der unteren Extremitäten von Patienten mit Volumenvermehrungen der Beine im Vergleich zur optischen 3D Messtechnologie“. Der mit <b>5.000,- Euro</b> dotierte international ausgeschriebene Forschungspreis solle das Interesse an der Lymphologie stärken, so <b>Uwe Schettler</b>, Beiratsvorsitzender und ehemaliger, langjähriger Geschäftsführer der Julius Zorn GmbH. Zusammen mit <b>PD Dr. med. Anett Reißhauer</b>, Leitung Arbeitsbereich Physikalische Medizin der Charité-Universitätsmedizin Berlin und wissenschaftliche Leiterin des Berliner Lymphologischen Symposiums, überreichte er die Urkunde stellvertretend an den Projektpartner <b>PD Dr. med. Claus C. Pieper</b>, Bonn. Dieser arbeitet mit Dr. med. Jana Schäfer in einer Arbeitsgruppe – Sektion für Minimal-invasive Lymphgefäßtherapie, Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie des Universitätsklinikums Bonn – und stellte die Arbeit dem Auditorium vor:</p>
<p><b>Inhalt, Ziel und Methodik der Studie</b><br />
Datenmessungen würden immer wichtiger und müssten dabei konsistent, objektiv, reproduzierbar, zielgenau und dokumentierbar sein. Am Universitätsklinikum Bonn seien eine KI-basierte Segmentierung und Volumetrie etabliert. Bei der MR-Lymphangiographie würde der Segmentierungsalgorithmus das Gesamtvolumen segmentieren und den subkutanen vom subfaszialen Raum separieren. Dabei würden Vergleiche der Fett- und Lymphvolumina – vor allem vor und nach einer Behandlung – klar visualisiert. Dies erleichtere die Kontrolle des Therapieerfolgs deutlich. Allerdings sei die MRT-Volumetrie bisher nicht systematisch evaluiert und validiert.</p>
<p>Ziel der prämierten Arbeit sei die Evaluation des MRT-Volumetriealgorithmus für das Gesamtvolumen der Beine im Vergleich zu einer validierten, optischen 3D-Messmethode bei Patient*innen mit Lymphödem, Lipödem und beinbetonter Adipositas. In der prospektiven Vergleichsstudie zwischen MRT und optischer, digitaler 3D-Messung sollen 60 Betroffene mit jeweiliger Diagnosestellung entsprechend der aktuellen Leitlinien teilnehmen. Die Studie sei auf 12 Monate angesetzt und solle eine Vielzahl an Daten erfassen, so Prof. PD Dr. med. Claus C. Pieper.</p>
<p>Für die Methodik seien ein MRT und ein 3D-Scan sowie eine Bioimpedanzanalyse zur Bestimmung der Körperzusammensetzung geplant. Die Auswertung werde hinsichtlich der Reproduzierbarkeit der MRT-Volumetrie, der Genauigkeit im Vergleich zur optischen 3D-Messung und potentieller Unterschiede zwischen den Krankheitsbildern und klinischen Parametern durchgeführt. Beginn der Studie sei im Mai 2023.</p>
<p>Uwe Schettler und PD Dr. med. Anett Reißhauer gratulierten Dr. Jana Schäfer zum Gewinn des Innovationspreises und wünschten viel Erfolg für die Studie.</p>
<p><b>Nächster Innovationspreis Lymphologie 2025</b></p>
<p>Auch 2025 wird die Julius Zorn GmbH in Zusammenarbeit mit dem Arbeitsbereich Physikalische Medizin der Charité-Universitätsmedizin Berlin den Innovationspreis Lymphologie vergeben. Die Auszeichnung richtet sich an alle, die sich mit Leidenschaft für den Fachbereich Lymphologie engagieren. Sie wird alle zwei Jahre im Rahmen des Berliner Lymphologischen Symposiums verliehen. Dazu gehört die Chance, die Arbeit einem fachkundigen Publikum zu präsentieren.</p>
<p>Eingereicht werden können innovative Leistungen und Beiträge im Bereich der Lymphologie aus den Sparten konservative und invasive Therapie, Forschung, Fortbildung, Publikation, Projekte oder Edukation in deutscher oder englischer Sprache.</p>
<p>Mehr zum Innovationspreis Lymphologie finden Sie unter juzo.de/juzo-innovation</p></div>
<div class="pb-boilerplate">
<div>Über die Julius Zorn GmbH</div>
<p>Juzo mit Hauptsitz im bayerischen Aichach wurde 1912 in Zeulenroda (Th&uuml;ringen) gegr&uuml;ndet und besch&auml;ftigt weltweit &uuml;ber 1.100 Mitarbeiter*innen. Mit der Schwesterfirma in den USA und den verschiedenen Tochterfirmen und Vertriebsorganisationen in Europa und Kanada bedient der Hersteller medizinischer Hilfsmittel einen internationalen Markt. Als Spezialist mit &uuml;ber 100 Jahren Erfahrung in der Kompressionstherapie hat Juzo es sich zur Aufgabe gemacht, die Lebensqualit&auml;t der Patient*innen zu verbessern und Beschwerden nachhaltig zu lindern. Daf&uuml;r produziert das Unternehmen innovative Produkte &ndash; gr&ouml;&szlig;tenteils &bdquo;Made in Germany&ldquo; &ndash; aus den Bereichen Phlebologie, Lymphologie, Narbenmanagement und Orthop&auml;die wie Kompressionsversorgungen in Rund- und Flachstrick sowie Bandagen und Orthesen. Neben den Produkten der Fachhandels-Marke Juzo gibt es die Juzo Akademie mit Fortbildungen f&uuml;r den medizinischen Fachhandel, &Auml;rzt*innen und Therapeut*innen, die Marke sportomedix mit hochfunktionellen Produkten f&uuml;r ambitionierte Sportler*innen und die Marke EquiCrown mit medizinischen Kompressionsbandagen f&uuml;r Pferde. Mit Hightech, Handarbeit und Herzblut arbeiten die Mitarbeiter*innen bei Juzo an innovativen und individuellen L&ouml;sungen f&uuml;r mehr Lebensfreude in Bewegung. Weitere Infos unter juzo.de</p>
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		<title>12. Berliner Lymphologisches Symposium</title>
		<link>https://www.reporterbox.de/2023/06/15/12-berliner-lymphologisches-symposium/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Julius Zorn]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Jun 2023 08:01:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medizintechnik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Ödeme in verschiedenen Lebensphasen“ lautete das Leitthema des 12. Berliner Lymphologischen Symposiums am 22.04.2023. Unter der wissenschaftlichen Leitung von PD Dr. med. Anett Reißhauer, Leitung Arbeitsbereich Physikalische Medizin, Charité-Universitätsmedizin Berlin, standen von der Genetik, Diagnostik und Behandlung lymphatischer Malformationen, über begleitende Haut- und Nagel-Erkrankungen bis zu rheumatisch, kardiologisch und nephrologisch verursachte Schwellungen im interdisziplinären Fokus. [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>„Ödeme in verschiedenen Lebensphasen“ lautete das Leitthema des 12. Berliner Lymphologischen Symposiums am 22.04.2023. Unter der wissenschaftlichen Leitung von PD Dr. med. Anett Reißhauer, Leitung Arbeitsbereich Physikalische Medizin, Charité-Universitätsmedizin Berlin, standen von der Genetik, Diagnostik und Behandlung lymphatischer Malformationen, über begleitende Haut- und Nagel-Erkrankungen bis zu rheumatisch, kardiologisch und nephrologisch verursachte Schwellungen im interdisziplinären Fokus. In den Pausen zwischen den Vortragsblöcken boten Therapeut*innen die „Therapie zum Anfassen“. Erstmals wurde der „Lymphologische Innovationspreis“ verliehen. Nach den Vorträgen fanden am Nachmittag praxisnahe Workshops statt.</b></p>
<p>Vor dem ersten Themenblock präsentierte Prof. Dr. med. Dieter Blottner, Berlin, im „Journal Club – Blitzlicht aus der Forschung“ eine neue Struktur in der Hirnhaut, die im Tiermodell entdeckt worden sei. SLYM – subarachnoidal lymphatic-like membrane – befinde sich als separate Membran in der Arachnoidea bei Mäusen. Nachgewiesen worden sei dies über Live-cell imaging und Biolumineszenz. In SLYM würden immunkompetente und myeloide Zellformen residieren, was diese Schicht eng mit lymphatischen Zellen verknüpfe. SLYM-Rupturen könnten zur Verlangsamung des glymphatischen Flow führen. In früheren Forschungsarbeiten sei eine ähnliche Struktur beim Menschen nachgewiesen worden. Die ungeklärte Frage, ob diese Membran beim Menschen in der Mitte der Arachnoidea liege oder lediglich ein SLYM-vergleichbares arachnoidales Neurothel bzw. Mesothel sei, schmälere die Relevanz der Entdeckung nicht. Denn mit dieser Erkenntnis könnte Kopf-Lymphdrainage für Krankheiten wie Alzheimer, Multiple Sklerose oder auch Neuroinflammation bei Traumata möglicherwiese in der Zukunft auch eine Therapieform sein.</p>
<p><b>I. Lymphologie aus verschiedenen Blickwinkeln</b></p>
<p>Welche Aspekte bei manueller Medizin und Lymphologie zu berücksichtigen seien, präsentierte PD Dr. med. Norman Best, Weimar. Nach dem Abgrenzen von Manueller Therapie bzw. Medizin, Osteopathie und Chiropraktik zeigte er, dass eine ganzheitliche Betrachtung und Behandlung besonders wichtig seien. Der Lymphfluss am Bein müsse an der Hüfte durch eine Engstelle. Um das Ergebnis einer manuellen Lymphdrainage möglichst lange zu erhalten, sei ein entspannter Hüftbeuger essenziell. Auch die Nacken- und obere Rückenmuskulatur sowie das Zwerchfell sollten möglichst entspannt sein, um die Pumpfunktion zu optimieren und Stauungen zu vermeiden. Grundsätzliche Therapieprinzipien der manuellen Medizin seien die Normalisierung der Funktion peripherer Strukturen, Beseitigung der muskulären Dysbalance, Automatisierung der motorischen Kontrolle und auch die Schmerztherapie.</p>
<p>Dass das Lymphsystem mit anderen Systemen eng verzahnt sei, belegte Prof. Dr. med. Thomas Dieterle, Hinterzarten, in seinen Ausführungen über „Hydropische Dekompensation aus kardiologischer und nephrologischer Sicht“. Am Beispiel einer Lymphödem-Patientin mit zahlreichen Komorbiditäten zeigte er, wie Herz- und Nierenfunktion verknüpft seien. Das kardio-renale Syndrom bezeichne eine Gruppe von Erkrankungen, bei der das geschädigte Organ das Herz und/oder die Niere sein könne. Die Diagnostik der Pathophysiologie sei entscheidend für das weitere Vorgehen. Das Monitoring und die Therapieentscheidungen basierten auf der hämodynamischen Situation und dem Volumenstatus, möglichen Medikamenten(neben)wirkungen und Medikamententoxizität sowie der Nierenfunktion. Eine frühzeitige Erkennung und entsprechende Therapie der Organschädigung würden das kurz- und langfristige Ergebnis verbessern.</p>
<p>Mit der „Differentialdiagnose gelenknaher Schwellungen“ blickte Prof. Dr. med. Marina Backhaus, Berlin, über den lymphologischen Tellerrand hinaus. Die Rheumatologin leitete mit einem Fallbeispiel ein: Eine 65-jährige Patientin mit Schmerzen in mehreren Gelenken und gleichzeitig negativen Rheumafaktoren zeigte Ergüsse direkt in den Gelenken und sei mit einer peripheren Spondyloarthritis diagnostiziert worden. Zu unterscheiden seien entzündliche und nichtentzündliche Erkrankungen. Zu den entzündlichen würden rheumatoide Arthritis, Spondyloarthritiden, Lyme Arthritis, Loefgren Syndrom und Gichtarthritis gehören. Patient*innen der rheumatoiden Arthritis profitierten von einer regelmäßigen manuellen Lymphdrainage, weil der Lymphfluss durch die Sklerosierung gestört sei.</p>
<p>„Haut- und Nagelmykosen – was der Lymphologe wissen sollte“, erklärte Prof. Dr. med. Markus Stücker, Bochum. Die häufigsten dermatologischen Komplikationen des Lymphödems seien Erysipel, Tinea pedum, Onychomykose und gramnegativer Fußinfekt. Bei einem Erysipel sollte vor allem bei Lymphödem-Patient*innen nach einem Pilz gesucht werden, der meist die Pforte für Bakterien wie Streptokokken sei. Die Einteilung der Nagelpilze bestimme die Therapie. So seien Nagellacke bei distolateraler subungualer und weißer superfizielle Onychomykose wirksam. Bei proximaler subungualer und totaler dystrophischer Onychomykose sei eine Kombination aus lokaler und Systemtherapie hilfreich. Ein gramnegativer Fußinfekt erfordere meist eine intravenöse Antibiose, so der Dermatologe. Eine Pilz-Therapie gehe immer drei bis vier Wochen über die klinische Symptomatik hinaus. Allgemeine Maßnahmen seien eine atraumatische Nagelabtragung, die Desinfektion der Schuhe, das Waschen der Strümpfe und Handtücher bei 60° C und evtl. zusätzlich zur Lokaltherapie eine Lasertherapie.</p>
<p>Im Anschluss folgte ein zweiter dermatologischer Vortrag zu Lymphödem und Hautpflege von Dr. med. Claas Ulrich, Berlin. Ein Lymphödem überdehne die Haut, weswegen von Anfang an Hautpflege sinnvoll und notwendig sei, damit die Schutzfunktion der Haut bewahrt bleibe. Vor allem hinsichtlich des gesteigerten Risikos eines ernstzunehmenden Erysipels oder einer Stauungsdermatitis sollte die Haut regelmäßig, am bestens abends mit einer speziellen Pflege mit wenigen Inhaltsstoffen eingecremt werden. Der Dermato-Onkologe rät zu einer 2- bis 5-prozentigen Urea-Konzentration. Obwohl die Entwicklung einer Kontaktsensibilisierung bei einer Ulcus-Therapie häufig sei, gebe es kaum Fälle von Allergien gegen Kompressionsstrümpfe. Dies seien eher Hautreizungen, die durch Hautpflege, einen Haftrand mit wenig Silikon-Hautkontakt (Noppenhaftband) und ein feinmaschiges Gestrick mit guter Feuchtigkeitsregulation zu lindern seien.</p>
<p><b>II. Kindliches Lymphödem</b></p>
<p>Über die genetische Situation bei primärem Lymphödem, Gefäßmalformationen und lymphatischen Malformationen referierte Dr. rer. nat. Dr. med. René Hägerling, Berlin. Lymphgefäßerkrankungen seien in der Regel bereits bei Geburt präsent und im Laufe des Lebens progredient. Eine frühzeitige Behandlung sei herausfordernd, aber wichtig, um das Fortschreiten einzudämmen. Die Auslöser von Gefäßmalformationen seien sehr vielseitig, so dass diese ein großartiges Anwendungsfeld für personalisierte Therapieansätze seien. Um bessere Therapien zu entwickeln, sei eine umfassende Diagnostik nötig – auch hinsichtlich der Genetik. Mögliche genetische Ursachen für eine lymphatische Dysfunktion seien fehlende Lymphklappen, mangelhafte Kommunikation unter den Zellen oder ein disruptiertes Lymphgefäßnetzwerk. In der Molekulargenetik gleiche die Diagnostik der Ursache der Suche nach einem Tippfehler in 23.000 Büchern. Dabei helfe heutzutage die Bioinformatik. Genetische Ursachen hätten hinsichtlich Therapie und Vererbung im Falle eines Kinderwunsches eine große Bedeutung.</p>
<p>Dr. med. Friedrich Kapp, Freiburg, gab einen Einblick in die „Klinik und Diagnostik lymphatischer Malformationen bei Kindern“. Gefäßanomalien würden eingeteilt in Gefäßtumore, die wiederum benigne Tumore, lokalaggressive und borderline Tumore sowie maligne Tumore beinhalten, und Gefäßfehlbildungen. Diese seien unterteilt in einfach, kombiniert und kombiniert mit anderen Anomalien. Die Kinder mit lymphatischen Malformationen würden unter Symptomen wie Schwellungen, Lymphvesikel, Blutungen, Lymphorrhoe, Infektionen, Pleuraergüsse, Aszites, Eiweißverlustenteropathie oder Lymphödemen leiden. Für die Diagnostik eigneten sich bei „einfachen“ lymphatischen Malformationen nach Anamnese und körperlicher Untersuchung eine Sonographie und ggf. Blutentnahme und MRT. Bei komplexen lymphatischen Anomalien seien nach einer erweiterten Basisdiagnostik eine MR-Lymphangiographie, Biopsie (Histologie und Genetik) und ggf. CT nötig.</p>
<p>Die Therapie von Malformationen bei Kindern beleuchtete Dr. med. Wolfgang Karl Matzek, Wien, Österreich. Er ist interventioneller Radiologe mit dem Schwerpunkt Gefäßfehlbildungen. Generell unterscheide man bei vaskulären Anomalien zwischen Tumoren und Fehlbildungen. Malformationen träten meist im Bereich der Zunge, des Gesichts und den Extremitäten auf. Eine Sonographische Untersuchung ergebe bei den meisten Entitäten exakte Befunde. Bei venösen Malformationen an den Extremitäten sei Kompression immer die erste Behandlungsoption. Eine interventionelle Therapie sei im Vergleich zur chirurgischen Behandlung nicht nur schonender, sondern könne auch die Läsionen gezielter behandeln. Bei den lymphatischen Malformationen unterscheide man makrozystische und mikrozystische Malformationen. Wobei es in der Therapie technisch-mechanisch oft fast nicht möglich sei, die vielen kleinen mikrozystischen Malformationen zu treffen.</p>
<p><b>„Innovationspreis Lymphologie“: Verleihung und Präsentation der prämierten Arbeit</b></p>
<p>Die zweite Symposiumshälfte eröffnete Uwe Schettler, Beiratsvorsitzender und ehemaliger, langjähriger Geschäftsführer der Julius Zorn GmbH, mit der Verleihung des ersten „Innovationspreis Lymphologie“. Das Unternehmen hatte den Preis zusammen mit dem Arbeitsbereich Physikalische Medizin der Charité-Universitätsmedizin Berlin international ausgeschrieben. Aus den 13 eingereichten Arbeiten wählte die internationale, hochkarätig besetzte Jury das Projekt von Dr. med. Jana Schäfer, Bonn, mit dem Titel „Evaluation eines KI-basierten Volumetriealgorithmus für MRT-Daten der unteren Extremitäten von Patienten mit Volumenvermehrungen der Beine im Vergleich zur optischen 3D Messtechnologie“. Der mit 5.000,- Euro dotierte Forschungspreis solle das Interesse an der Lymphologie stärken, so Uwe Schettler. Zusammen mit PD Dr. med. Anett Reißhauer überreichte er die Urkunde an den Projektpartner PD Dr. med. Claus C. Pieper, Bonn, aus Dr. med. Jana Schäfers Arbeitsgruppe. Dieser stellte die Arbeit im Anschluss vor:</p>
<p>Am Universitätsklinikum Bonn seien eine KI-basierte Segmentierung und Volumetrie etabliert. Bei der MR-Lymphangiographie würde der Segmentierungsalgorithmus das Gesamtvolumen segmentieren und den subkutanen vom subfaszialen Raum separieren. Dabei würden Vergleiche der Fett- und Lymphvolumina – vor allem vor und nach einer Behandlung – klar visualisiert. Dies erleichtere die Kontrolle des Therapieerfolgs deutlich.</p>
<p>Ziel der prämierten Arbeit sei die Evaluation des MRT-Volumetriealgorithmus für das Gesamtvolumen der Beine im Vergleich zu einer validierten, optischen 3D-Messmethode bei Patient*innen mit Lymphödem, Lipödem und beinbetonter Adipositas. In der prospektiven Vergleichsstudie zwischen MRT und 3D-Messung sollen 60 Patient*innen mit jeweiliger Diagnose teilnehmen. Die Studie sei auf 12 Monate angesetzt und solle eine Vielzahl an Daten erfassen, so PD Dr. med. Claus C. Pieper.</p>
<p>Für die Methodik seien ein MRT, ein 3D-Scan sowie eine Bioimpedanzanalyse geplant. Die Auswertung werde hinsichtlich der Reproduzierbarkeit der MRT-Volumetrie, der Genauigkeit im Vergleich zur optischen 3D-Messung und potentieller Unterschiede zwischen den Krankheitsbildern und klinischen Parametern durchgeführt. Beginn der Studie sei im Mai 2023.</p>
<p>Uwe Schettler und PD Dr. med. Anett Reißhauer gratulierten Dr. Jana Schäfer zum Gewinn des Innovationspreises und wünschten viel Erfolg für die Studie.</p>
<p>Mit Dank für die gute Zusammenarbeit während der letzten zwölf Symposien und für die Unterstützung weiterer lymphologischer Forschungsprojekte an der Charité-Universitätsmedizin Berlin überreichte Uwe Schettler eine Spende über 5.000,- Euro – resultierend aus den Teilnahmegebühren – an PD Dr. med. Anett Reißhauer.</p>
<p><b>III. Freie Themen</b></p>
<p>Ein Update aus chirurgischer Sicht zu Lymphödem, Lipödem und Adipositas gab Prof. Dr. med. Christian Taeger, München. Die drei Entitäten müsse man gesammelt betrachten, da sie sich häufig überschneiden würden. Gerade beim Lipödem gebe es sehr häufig Überschneidungen mit Adipositas. Das Stadium 3 des Lipödems sei durch überhängende Hautlappen gekennzeichnet und wäre wenig verbreitet. Beim Lymphödem gebe es die Möglichkeit, Flussstörungen durch Fluoreszenzangiographie sichtbar zu machen. Das sei wichtig bei der Wahl einer geeigneten Lymphbahn für eine lymphovenöse Anastomose. An einem Dermal Backflow sei es möglich, sehr schonend einzugreifen. Beim Lipödem wäre die power-assisted Liposuktion ein echter Meilenstein. Die Liposuktion nehme viel Zeit in Anspruch, es sei jedoch wichtig, sorgfältig zu arbeiten, da das Gewebe mit jedem Eingriff stärker vernarbe.</p>
<p>Auch der Vortrag von Dr. med. Mario Marx, Radebeul, „Arm- und Brustlymphödem – operative Chancen“ widmete sich chirurgischen Möglichkeiten. Lymphödeme würden durch chirurgische Eingriffe verursacht. Da diese jedoch erst viel später aufträten, schenke man ihnen im Rahmen der Operation zu wenig Aufmerksamkeit. Bei Eingriffen in der Axilla würde durch die Vernarbung der Lymphkollektor „wie ein Gartenschlauch“ abgeknickt. Um das zu verhindern, könne man verhärtete Narbenplatten und Narbenstränge entfernen und die Axilla mit gut durchblutetem Eigengewebe auffüllen und reaugmentieren. Mit dieser Methode sei bei 70 % der Patient*innen eine deutliche Befundverbesserung möglich.</p>
<p>Über die Möglichkeiten und Herausforderungen bei Kompressionsversorgungen von Brust und Thorax sprach die Bandagisten-Meisterin Christine Hemmann-Moll, Bad Rappenau. Kompression am Thorax würde vor allem zur Ödemtherapie nach onkologischen Behandlungen und zur Narbentherapie eingesetzt. Dabei würde im Narbenbereich ein weicheres Material mit mittlerem Druck eingesetzt, das quasi rund um die Uhr getragen werde. Bei der Ödemtherapie liege der Fokus auf onkologischen Behandlungen, denn jede achte Frau erkranke im Laufe ihres Lebens an einem Mammakarzinom. Das seien allein in Deutschland rund 70.000 Fälle pro Jahr. Im Anschluss an die OP führten Schmerzen in der Brust, Spannungsschmerzen im Rücken, Narben und Ödeme zu einer Einschränkung der Lebensqualität. Eine sinnvolle Brust- bzw. Thoraxversorgung berücksichtige die Asymmetrie.</p>
<p>Die Fachärztin für physikalische Medizin und Rehabilitation und Physiotherapeutin Isabelle Hoffmann, Charité-Universitätsmedizin Berlin, stellte eine Studie zur Bedeutung der Bewegung bei primärem und sekundärem Lymphödem vor. Dabei habe eine Gruppe die Anleitung zu einem speziellen Übungsprogramm zur Unterstützung der Entstauung in der 2. Phase der KPE erhalten. Die Kontrollgruppe sei nicht mit einem Übungsprogramm ausgestattet worden.</p>
<p>Eine weitere Studie zu Medizinisch Adaptiven Kompressionssystemen (MAK) präsentierte die Leiterin des Symposiums PD Dr. med. Anett Reißhauer, Berlin. Diese gewännen zunehmend an Bedeutung, da die Kostenträger den Wert dieser Hilfsmittel erkannt hätten und diese jetzt rezeptiert werden könnten. Eine vorausgegangene Studie belege, dass die Selbstanlage von MAK sicher und ohne Nachjustieren druckstabil möglich sei. Die aktuelle Studie befasse sich mit der Wirksamkeit von MAK während der ersten Phase der Komplexen Physikalischen Entstauungstherapie (KPE) mit täglicher manueller Lymphdrainage. Dabei werde geprüft, ob im direkten Vergleich der beiden Gliedmaßen mit MAK vergleichbare Effekte wie mit einer Bandagierung zu erzielen seien.</p>
<p><b>IV. Praxis-Seminare</b></p>
<p>Zusammen mit ihrem Team aus dem Arbeitsbereich Physikalische Medizin, Charité-Universitätsmedizin Berlin, präsentierte und diskutierte Dr. med. Christine Schwedtke zunächst klinische Fälle zu „Lymphödeme Stadium II und III mit komplikativen Verläufen“. Im zweiten Praxis-Seminar und dabei erstmals widmeten sich Dr. med. Max Liebl und sein Team, ebenfalls Arbeitsbereich Physikalische Medizin, Charité-Universitätsmedizin Berlin, dem „Kompressions-Labor“ und der Druckmessung bei den unterschiedlichen Kompressionsarten.</p>
<p>An lymphologisch interessierte Ärzt*innen, Therapeut*innen, medizinisches Personal und Versorgungsfachkräfte des medizinischen Fachhandels gerichtet, bot die Veranstaltung über Ländergrenzen hinweg viel Raum für Gespräche und Diskussionen untereinander und für das Kennenlernen von neuen Kolleg*innen mit gleichen Interessen. Das Symposium fand als hybride Veranstaltung mit über 220 Präsenz- und mehr als 110 Online-Teilnehmer*innen statt.</p>
<p>Dr. med. Anett Reißhauer kündigte bereits das nächste Lymphologische Symposium am 13.04.2024 in Berlin an.</p>
<p>Mehr zu den Veranstaltungen der Akademie finden Sie unter juzo.de/akademie.</p></div>
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<div>Über die Julius Zorn GmbH</div>
<p>Juzo mit Hauptsitz im bayerischen Aichach wurde 1912 in Zeulenroda (Th&uuml;ringen) gegr&uuml;ndet und besch&auml;ftigt weltweit &uuml;ber 1.100 Mitarbeiter*innen. Mit der Schwesterfirma in den USA und den verschiedenen Tochterfirmen und Vertriebsorganisationen in Europa und Kanada bedient der Hersteller medizinischer Hilfsmittel einen internationalen Markt. Als Spezialist mit &uuml;ber 100 Jahren Erfahrung in der Kompressionstherapie hat Juzo es sich zur Aufgabe gemacht, die Lebensqualit&auml;t der Patient*innen zu verbessern und Beschwerden nachhaltig zu lindern. Daf&uuml;r produziert das Unternehmen innovative Produkte &ndash; gr&ouml;&szlig;tenteils &bdquo;Made in Germany&ldquo; &ndash; aus den Bereichen Phlebologie, Lymphologie, Narbenmanagement und Orthop&auml;die wie Kompressionsversorgungen in Rund- und Flachstrick sowie Bandagen und Orthesen. Neben den Produkten der Fachhandels-Marke Juzo gibt es die Juzo Akademie mit Fortbildungen f&uuml;r den medizinischen Fachhandel, &Auml;rzt*innen und Therapeut*innen, die Marke sportomedix mit hochfunktionellen Produkten f&uuml;r ambitionierte Sportler*innen und die Marke EquiCrown mit medizinischen Kompressionsbandagen f&uuml;r Pferde. Mit Hightech, Handarbeit und Herzblut arbeiten die Mitarbeiter*innen bei Juzo an innovativen und individuellen L&ouml;sungen f&uuml;r mehr Lebensfreude in Bewegung. Weitere Infos unter juzo.de</p>
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