Die Praxismanagerin – Balanceakt zwischen Chefin und Kollegin

Die Aufgaben

In unserem Blogartikel „Die Rolle der Praxismanagerin/des Praxismanagers in der Arztpraxis“ sind wir bereits ausführlich auf die umfangreichen Aufgabenbereiche einer/eines Praxismanagerin/Praxismanagers eingegangen. Die Praxismanagerin/der Praxismanager stellt sozusagen das Bindeglied zwischen dem Arzt, den Kolleginnen und Kollegen und den Patienten dar und sorgt für einen reibungslosen Praxisablauf. Sie sollten möglichst auch in schwierigen Situationen den Überblick behalten, Ruhe in die Hektik des Praxisalltags bringen und bei Unstimmigkeiten regulierend auf die beteiligten Parteien einwirken. Kein leichter Job!

Ein Gewinn für alle


Nach einer erfolgreichen Weiterbildung zur Praxismanagerin können Sie auf jeden Fall stolz auf sich sein! Egal ob Sie einen mehrtätigen Intensivkurs oder eine über mehrere Monate dauernde Weiterbildung absolviert haben. Die Mehrfachbelastung durch Beruf, Schule und Familie während der Lern- und Prüfungsphase erzeugt einen hohen Druck, dem nicht jeder Mensch gewachsen ist.

Führen Sie sich vor Augen: Ihre Qualifikation ist eine Bereicherung für die gesamte Praxis.

Entlastung für den Arzt

Viele organisatorische Aufgaben, die zuvor der Praxisinhaber neben seiner eigentlichen medizinischen Aufgabe erledigt hat, können nun von Ihnen übernommen werden. Das entlastet den Arzt und schafft ihm mehr Zeit für die Behandlung der Patienten. Dies führt dauerhaft zu einer gesteigerten Patientenzufriedenheit und wird sich auch langfristig betriebswirtschaftlich positiv auf die Praxis auswirken.

Bessere Verdienstmöglichkeiten

Je nach Praxisstandort und Stundenzahl liegt das Durchschnittsgehalt einer Praxismanagerin/eines Praxismanagers zwischen 22.688 € und 35.724 €, wobei eine Medizinischer Fachangestellter zwischen 17.409 € und 26.059 € verdienen kann (Quelle: www.gehalt.de).

Ansprechpartnerin für Kolleginnen

Ihre Kolleginnen und Kollegen werden froh sein, nun für alle auftauchenden Fragen und Probleme ab sofort einen zentralen Ansprechpartner zu haben. Bei Ihnen laufen alle Fäden zusammen und eine Ihrer wichtigsten Aufgaben besteht darin, eine gute Lösung zu finden.

Von der Kollegin zur Chefin

Neben dem Hochgefühl, den Schritt zur Praxismanagerin/zum Praxismanager bewältigt zu haben, stellt sich jedoch vielleicht auch ein unsicheres Bauchgefühl ein: Plötzlich sind Sie aus den Reihen der Kolleginnen aufgestiegen und müssen nunmehr als Vorgesetzte agieren.

Welche Fallstricke gilt es zu beachten um den Praxisalltag weiterhin ohne Probleme zu meistern?

Sicherlich ist es nicht ganz einfach, plötzlich nicht mehr in die Reihen der Kolleginnen und Kollegen zu gehören. Die persönlichen Gespräche verstummen, sobald Sie den Raum betreten und es stellt sich Ihnen die Frage,

  • Worüber darf ich mit meiner Kollegin noch sprechen?
  • Wie gehe ich mit Lästereien um?
  • Muss ich Privates jetzt außen vor lassen?
  • Wem kann ich mich in schwierigen Situationen anvertrauen?

„Es ist ganz natürlich, dass sie durch die neue Position Ihre bisherige Gruppenzugehörigkeit verlieren. Eine Führungsposition bringt immer auch ein Stück Einsamkeit mit sich“, so sagt es auch Boris Lamour, Coachingberater in Köln – und bedenken Sie: Auch Ihre Kolleginnen und Kollegen wissen nun nicht mehr so ganz genau, wie sie Sie einzuschätzen haben.

Wenn Sie die nachfolgenden Tipps beherzigen, können Sie viele schwierige Situationen sicherlich gut umschiffen und auch weiterhin einen guten Umgang im Praxisteam pflegen:

Lästereien – ein No-Go

Als Kollegin ok, als Praxismanagerin ein No-Go. Lassen Sie sich nicht in den Strudel der Lästereien ziehen und noch wichtiger, verkneifen Sie sich jeglichen Kommentar. Gegebenenfalls kann Ihre Aussage irgendwann gegen Sie verwendet werden. Besser ist es, einfach ein anderes Thema anzuschneiden. Die Kollegen werden schnell begreifen, dass Sie versuchen, allen gegenüber fair und unparteiisch zu bleiben.

Privates

Ihre beste Freundin ist gleichzeitig Ihre Kollegin? Es ist kein Problem, auch weiterhin über Privates zu plaudern. Alle dienstlichen Belange, die nicht für die Ohren der gesamten Belegschaft gedacht sind, sollten Sie jedoch besser für sich behalten. Ein Einfaches „Sei mir nicht böse, aber darüber kann ich nicht sprechen“ führt am Anfang vielleicht zu Irritationen, aber nach einer gewissen Weile wird eine gute Freundin verstehen, dass sie Sie mit der Frage nach vertraulichen Informationen in Bedrängnis bringt und wieder zu privaten Gesprächsthemen zurückkehren.

Wie gehe ich mit Neid um?

Vielleicht haben Sie in Ihrer neuen Position bereits Anzeichen von Neid zu spüren bekommen. Manchmal gibt es Kolleginnen oder Kollegen, die nicht verstehen, warum ausgerechnet Sie in der Praxis nun die Entscheidungen treffen und die anstehenden Aufgaben delegieren. Zunächst einmal: nehmen Sie die Missgunst nicht persönlich. Oftmals stecken tieferliegende Probleme oder Selbstzweifel des Neiders dahinter. Möglichkeiten, das Verhältnis wieder zu verbessern sind z. B.

  • Die offene Aussprache: Erklären Sie, wie Sie sich durch die Angriffe fühlen.
  • Machen Sie häufiger mal kleine Komplimente. Sie stärken so das Selbstwertgefühl Ihres Gegenübers
  • Erzählen Sie von eigenen kleinen Missgeschicken oder Macken: Das zeigt, dass auch Sie Schwächen haben.

(Quelle: www.diepsyche.de/mit-neid-und-missgunst-richtig-umgehen)

…und wenn Ihre Autorität nicht anerkannt wird?

Ein Verlust der Autorität ist nur sehr schwer wieder zurück zu erlangen. Wenn Sie das Gefühl haben, dass Sie in Ihrer Position nicht ernst genommen werden, Anweisungen nicht befolgt oder Ihre Entscheidungen boykottiert werden, so sollten Sie das Problem möglichst umgehend und unter vier Augen bei der entsprechenden Kollegin/dem entsprechenden Kollegen ansprechen.

Faire Führung
Jeder von uns hat Mitmenschen die er mag und Personen, um die er lieber einen großen Bogen macht. Dies gilt privat, wie auch im Arbeitsleben. Als Praxismanagerin ist es wichtig, alle Kolleginnen und Kollegen möglichst fair zu behandeln und möglichst für alle Mitarbeiter Verständnis aufzubringen. Versuchen Sie Antipathie auszublenden. Als Vorgesetzte können Sie sich ein voreingenommenes Verhalten nicht erlauben.

Wem kann ich mich in schwierigen Situationen anvertrauen?

Machen Sie sich bewusst, dass Sie sich in einer Führungsposition befinden. Wenn Sie Probleme haben, die Ihren Aufgabenbereich betreffen, sollten Sie sich maximal einer Person anvertrauen, die die gleiche Stellung in der Praxis innehat, wie Sie. Anderenfalls ist es besser, Ihre Probleme zu Hause mit einer vertrauten Person zu besprechen. Denken Sie daran: Klare Entscheidungen und eine sichere Führung geben auch Ihrem Team Sicherheit, Struktur und Vertrauen.

Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft

Jedes Team freut sich über die Anerkennung seiner Leistungen. Sie haben mal wieder eine knallharte Woche hinter sich? Nichts spricht dagegen die Mitarbeiter mit kleinen Aufmerksamkeiten zu motivieren. Vielleicht bringen Sie mal wieder einen Kuchen für alle mit oder überraschen den Empfang mit einer schönen neuen Schreibtischunterlage, die auch im Meyer-Wagenfeld-Sortiment zu finden ist.

Schon gewusst? Bei Meyer-Wagenfeld können Sie mit Ihren Bestellungen Treuepunkte sammeln und gegen Wein, Douglas- oder Amazon-Gutscheine einlösen. Darüber freut sich Ihr Praxisteam bestimmt!

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